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Forschungsprogramm für Suizidprävention

Forschung

Suizidalität und sexuelle Orientierung

Studien aus dem Deutschsprachigen Raum zum Suizidrisiko von homo- und bisexuellen Menschen fehlten bisher weitgehend. In mehreren Forschungsarbeiten konnten wir das erhöhte Risiko auch für österreichische homo- und bisexuelle Menschen aufzeigen und für die Suizidprävention wesentliche Risiko- bzw. Schutzfaktoren ausfindig machen. (Dr. Martin Plöderl, Dr. Karl Kralovec, Mag. Clemens Fartacek, Dr. Reinhold Fartacek).


Suizidalität und Bergwandern

Die Wirksamkeit von Ausdauertraining in der Suizidprävention ist ein wenig erforschtes Gebiet. In diesem Projekt wird ein geführtes Bergwanderprogramm hinsichtlich einer Reduktion der Hoffnungslosigkeit bei chronisch suizidalen Menschen untersucht (MMag. Josef Sturm, Dr. Reinhold Fartacek, Dr. Martin Plöderl, Mag. Clemens Fartacek, Dr. Karl Kralovec, Dr. Günter Schiepek).


Anpassungsstörungen und Suizidalität

In diesem Teilprojekt geht es um Patienten, die früher als „klassische“ Krisenpatienenten bezeichnet wurden und auch im Zusammenhang mit psychotraumatologischer Forschung von Bedeutung sind (Mag. Clemens Fartacek, Dr. Martin Plöderl, Dr. Reinhold Fartacek).


Langzeitverlauf von Suizidalität

Dieses Projekt beschäftigt sich mit der Erforschung des Langzeitverlaufes von Suizidalität mit dem Synergetic Navigation System (SNS) gemeinsam mit Prof. Dr. Günter Schiepek (Institut für Synergetik und Psychotherapieforschung an der PMU).


Suizidrisiko

Untersuchungen von Depressivität, Hoffnungslosigkeit, Impulsivität, Aggressivität, Wahl der Suizidmethode (Dr. Reinhold Fartacek, Dr. Martin Plöderl, Dr. Karl Kralovec, Mag. Clemens Fartacek).


Chronische Suizidalität

Chronisch suizidale Menschen sind schwer zu behandeln, komorbide Erkrankungen erhöhen oft das Suizidrisiko, Patienten mit Achse-II-Störungen neigen zu chronischer Suizidalität. Im Projekt werden für diese Gruppe geeignete Behandlungswege entwickelt und erprobt (Dr. Martin Plöderl, Dr. Reinhold Fartacek, Dr. Karl Kralovec, Dr. Rupert Dinhobl, Mag. Clemens Fartacek, DPGKS Sabine Lettner).


Emotionsregulation

Gefühle wie Trauer, Angst, Ärger, Wut und Hoffnungslosigkeit spielen auf dem Weg zum Suizid eine bedeutende Rolle. Im Umgang mit diesen Gefühlen gibt es aber auch große Geschlechtsunterschiede. Die Erforschung dieser Unterschiede kann neue Wege in Therapie und Prävention eröffnen (Mag. Rudolf Rohrer, Dr. Reinhold Fartacek).