Mit diesem Schwerpunkt sollen unter dem übergeordneten Begriff der Neurocognition die Untersuchungsbereiche Gedächtnis, höhere Hirnleistungen, Demenz und Neurodegeneration unter Einsatz von funktionellen Methoden wie MRI, PET und SPECT gemeinsam mit den klinischen Daten adressiert werden.
Metabolische und genetische Studien sollen neue Einsicht in die Pathogenese des Schlaganfalls bringen, um die daraus resultierenden Erkenntnisse in die Schlaganfallprävention zu integrieren. Mittels epidemiologischer und molekularbiologischer Methoden sollen Grundlagen und Modelle für Depression und Suizidprävention erarbeitet werden. Entsprechenden Präventivmaßnahmen werden durch klinische und Öffentlichkeitsarbeit intensiviert.
Hinsichtlich Erkrankungen der Wirbelsäule ist geplant, morphologische Befunde in Interaktion mit der psychischen Situation zu erfassen, wobei die Kombination bildgebender und psychologischer Verfahren ein tieferes Verständnis bringen sollen. Schließlich sollen genetische und molekularbiologische Untersuchungen und Methoden wie Chip Technologie neue Erkenntnisse für Ursachen, Diagnostik und Behandlung von degenerativen und entzündlichen Krankheiten des Nervensystems bringen.
Diese Forschungen werden von den Kliniken und Instituten der Christian-Doppler-Klinik getragen und in Zusammenarbeit mit dem Univ. Institut für Psychologie, Abteilungen der Universitäten München, Innsbruck und Lausanne, dem National Hospital Queen Square, London, dem Krankenhaus der Elisabethinen, Linz und dem Land Salzburg durchgeführt.





