Forschungsinstitut für Synergetik und Psychotherapieforschung
Leiter: Univ.-Prof. Dr. Günter Schiepek
Am 1. Juni 2009 erhielt das bisherige Forschungsprogramm für Synergetik und neurowissenschaftliche Therapieforschung offiziell den Status eines Forschungsinstituts der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg. Es trägt die Bezeichnung Institut für Synergetik und Psychotherapieforschung. Klinisch ist es der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie I (Vorstand: Univ.-Prof. Dr. Christoph Stuppäck) des Universitätsklinikums Salzburg angegliedert.
Die Leitung hat Univ.-Prof. Dr. Günter Schiepek. Ein erweitertes Leitungsteam ist mit folgenden Zuständigkeitsbereichen aufgestellt: Univ.-Doz. Dr. Wolfgang Aichhorn (Klinik und Forschung), HR Prim. Univ.-Doz. Dr. Reinhold Fartacek (Forschung mit Schwerpunkt Suizidprävention), Univ.-Doz. Dr. Stefan Golaszewski (Forschung mit Schwerpunkt funktionelle Bildgebung), MR Prim. Dr. Wilfried Leeb (Weiterbildung und Klinik mit Schwerpunkt SNS), Dr. Markus Schwarz (Wirtschaft und Management).
Doktoranden, Habilitanden und assoziierte wissenschaftliche Mitarbeiter sind derzeit: Mag. Elisabeth Adleff (Doktorandin), Prof. Dr. Wolfgang Eberling, Dr. Heiko Eckert, Mag. Clemens Fartacek (Doktorand), Dipl. Psych. Stephan Heinzel (Doktorand), Dr. Karl Kralovec (Habilitand), Mag. Josef Sturm (Doktorand), Dr. Manfred Lambertz, Mag. Mag. Gabriele Maurer (Doktorandin).
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Das Institut übernimmt Aufgaben der Prozess- und Outcome-Forschung in der Psychotherapie, der Rehabilitation und anderer Therapieformen im Bereich psychiatrischer und psychosomatischer Störungsbilder sowie psychosozialer Belastungen. Einbezogen sind auch Forschungsfelder im Bereich der Aus- und Weiterbildung, der Supervision und des Coachings, sowie der Dynamik von Institutionen des Gesundheitswesens (z.B. Mitarbeitergesundheitsprojekte, Organisationsentwicklung in Kliniken und Gesundheitseinrichtungen).
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Das wissenschaftliche Paradigma ist der Theorie und Methodik komplexer, dynamischer Systeme verpflichtet. Hier spielt die Selbstorganisation komplexer Systeme eine Rolle, d.h. die Erfassung und Modellierung von dynamischen Ordnungszuständen komplexer Systeme und ihrer Veränderung (Ordnungsübergänge), wie sie insbesondere von der Synergetik theoretisch erfasst und mathematisch modelliert werden. Zum Einsatz kommen Verfahren der linearen und nichtlinearen Zeitreihenanalyse, der Konnektivitäts- und Synchronisationsanalyse von Systemkomponenten oder (Teil-)Systemen, aber auch Verfahren der klassischen Statistik (z.B. zu Zwecken der Therapieevaluation). Das Institut betätigt sich auf dem Gebiet der Theorieentwicklung und der Methodenanwendung, des Methodentransfers (z.B. aus der Physik in humanwissenschaftliche Anwendungsfelder), und der innovativen Methodenentwicklung.
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Das Institut ist einem bio-psycho-sozialen Ansatz verpflichtet. Dies bedeutet, biologische (insbesondere neurobiologische), psychische und soziale Prozesse in ihrer Bezogenheit zu erfassen. Dies schließt quantitative und qualitative Datenerhebung (Messung), Aufbereitung und Analyse, Visualisierung und theoretische Modellierung (z.B. durch Computersimulation) von Daten ein. Eine besondere Rolle spielt die funktionelle Bildgebung von Prozessen der neuronalen Selbstorganisation in der Psychotherapie.
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Das Institut arbeitet auch auf dem Gebiet der Methodenentwicklung, d.h. es stellt sich der Aufgabe, innovative Verfahren der Datenerhebung und Datenanalyse für die psychologische, psychiatrische und psychotherapeutische Grundlagenforschung zu entwickeln und bereitzustellen. Ein Beispiel hierfür ist das Synergetic Navigation System, welches in seinem Anwendungsbezug vertieft getestet sowie für neue Anwendungsfelder (z.B. Suizidprävention, Internet-Therapie, Paar- und Familientherapie) modifiziert und weiterentwickelt werden soll. Das Institut dient als Koordinationszentrum für nationale und internationale Aufgaben in der Psychotherapieforschung. Für Forschungen im Bereich des SNS wird eine Datenbank und ein Kompetenznetzwerk zur Verfügung gestellt („The Human Change Project“). Organisiert werden Tagungen, Akademien und Kongresse.
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Das Institut verfolgt Ziele im Bereich der Grundlagenforschung, d.h. der theorieprüfenden und theorieentwickelnden Forschung, wie auch im Bereich der Anwendung und des Technologietransfers. ES übernimmt Aufgaben im Bereich der Aus- und Weiterbildung von Ärzten und Psychotherapeuten. Weiterbildungen und Schulungen für Nutzer des Synergetic Navigation System werden angeboten. Angezielt ist ein Studiengang der Psychotherapiewissenschaft mit synergetischem und neurowissenschaftlichem Schwerpunkt mit berufsrechtlicher Anerkennung.
Wissenschaftlicher Beirat
- Univ.-Prof. Dr. Josef Aldenhoff, Ärztlicher Direktor der Universitätsklinik für Psychiatrie Kiel
- Univ.-Prof. Dr. Niels Birbaumer, Leiter des Instituts für Medizinische Psychologie und Verhaltensneurobiologie, Eberhard-Karls-Universität Tübingen und Ospedale S. Camillo, Istituto di Ricovero e Cura a Carattere Scientifico, Venezia, Italien
- HR Univ.-Prof. Dr. Gunter Ladurner, Direktor der Christian-Doppler- Universitätsklinik Salzburg
- Univ.-Prof. Michael J. Lambert, PhD, Brighton Young University, Utah, USA
- Univ.-Prof. Dr. Klaus Mainzer, Direktor der Carl-von-Linde-Akademie der Technischen Universität München
- Univ.-Prof. Dr. Erhard Mergenthaler, ehem. Leiter der Forschungsabteilung der Klinik für Psychosomatik an der Universität Ulm, Past President der Society for Psychotherapy Research
- Univ.-Prof. Dr. Ewald Moser, Leiter des Excellenzzentrums für Hochfeld-MR, Medizinuniversität Wien
- Univ.-Prof. Dr. Herbert Resch, Rektor der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität
- Univ.-Prof. Dr. Peter Schuster, Präsident der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
- Univ.-Prof. Dr. Wulf Singer, Direktor des Max-Planck-Instituts für Hirnforschung, Frankfurt am Main
- Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Felix Unger, Präsident der European Academy of Sciences and Arts
Prozessmonitoring und Therapiefeedback mittels SNS in der stationären Psychotherapie
Neben dem Einsatz bei unterschiedlichen Diagnosegruppen (Depression, Angststörungen, Persönlichkeitsstörungen, PTSD) wird die Arbeit mit dem SNS als Feedback-Instrument mit den Patienten erprobt. Es wird geprüft, wie eine datenbasierte Therapiesteuerung in der Praxis optimal gestaltet werden kann. Datenbasis: Tägliche Eingabe der Items des Therapie-Prozessbogens und von schriftlichen Kommentaren. Outcome-Maße: Vorher-Nacher (z.B. ICD-10-basiertes Symptomrating [ISR]) und wöchentlich (Depressions-Angst-Stress-Skala 21 [DASS 21]). Weiter Maße sind in Vorbereitung.
Eine Vorhersage von Therapieeffekten durch Prozessmerkmale wird vorgenommen (zu den Prozessmustern gehören: Veränderungsmotivation, Erfahrung von Stabilität vor und während kritischer Instabilitäten, Ausmaß der lokalen (d.h. zeitlich begrenzten) Instabilität während therapeutischer Ordnungsübergänge, und andere). Zur Vorhersage der Kriteriumsvariablen (einzelne und kombinierte Effekte)werden CHAID-Analysen und multiple Regressionen (multiple lineare und multiple nichtlineare Regressionsmodelle) berechnet.
Leitung: Univ.-Doz. Dr. Wolfgang Aichhorn, MR Prim. Dr. Wilfried Leeb, Univ.-Prof. Dr. Günter Schiepek
Weiterentwicklung des SNS und Entwicklung der IA-Matrix
Zahlreiche neue Funktionalitäten (Permutationsentropie, erweiterte und verbesserte Darstellungen, Ampelfunktion für 3 wesentliche generische Prinzipien, erweiterte Synopse, vereinfachte Bedienung, weitere Outcome-Fragebögen, Kennwerte für Recurrence-Plots, freie zusätzliche Items, etc.)
Internetbasierte Interaktionsmuster-Analyse (Paartherapie, Familientherapie, Teamentwicklung, Organisationsanalysen, etc.) mit freier Itemdefinition, Randsummen- und Matrixkennwerte-Berechnung.
Neurobiologie nichtlinearer Prozesse in der Psychotherapie von Zwangsstörungen – Wiederholte funktionelle Bildgebung (fMRT) und computerbasiertes Prozess-Monitoring
Das Projekt begann im November 2005 und ist in seiner Datenerhebungsphase inzwischen abgeschlossen. Einbezogen wurden N=9 Patienten und N=9 alters- und geschlechtsparallelisierte gesunde Kontrollpersonen. Bei den Patienten handelte es sich um medikamentenfreie Zwangspatienten des Subtyps „washing/contamination fear“ ohne Komorbidität. Es liegen bereits Publikationen auf der Ebene von Einzelfallauswertungen vor (World Journal of Biological Psychiatry). Im Moment findet die Gesamtauswertung der Daten statt. Das Projekt wird vom Jubiläumsfonds der Österreichischen Nationalbank mit 65.000 Euro gefördert.
Fragestellungen:
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Lässt sich der Befund, dass Psychotherapien nichtlineare Prozesse mit diskontinuierlichen Übergängen zwischen unterschiedlichen Phasen (Prozessmustern) und mit kritischen Instabilitäten während dieser Übergänge sind, auch bei Zwangsstörungen replizieren? Gibt es Zusammenhänge zwischen diesen Prozessmerkmalen und dem Behandlungserfolg?
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Entsprechen den Destabilisierungsprozessen, die im Verlauf therapeutischer Ordnungsübergänge zu erwarten sind, bestimmte neuronale Korrelate? Insbesondere: Gibt es Unterschiede zwischen Phasen der Instabilität und Phasen der Stabilität in der Hirndynamik? (Datenbasis: wiederholte fMRT-Messungen im Behandlungsverlauf)
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Manifestiert sich der Behandlungserfolg in einer Veränderung neuronaler Aktivierungsmuster? (Datenbasis: fMRT-Messungen am Beginn und am Ende der Behandlung)
Kritische Instabilitäten manifestieren sich durch gesteigerte chaotische Muster in der Systemdynamik (verstärkte, hochentropische, aber kohärente Schwankungen). Das Konstrukt der Instabilität wird auf Basis täglicher Selbsteinschätzungen (Real-Time Monitoring) gemessen und durch eine Zunahme der Frequenz und Amplitude der resultierenden Zeitreihen sowie durch die breitere Verteilung der Ratingwerte über den Skalenrange operationalisiert.
Basierend auf Informationen des SNS wurden im Behandlungsverlauf wiederholte (d.h. 3 bis 4) fMRT-Messungen durchgeführt. Zu erwarten ist während Phasen der kritischen Instabilität die Beteiligung von anderen Hirnregionen, als sie während automatisierter und stabiler Manifestationen des Störungsbildes auftreten. Wenn während Instabilität mit erhöhter Veränderungsmotivation, Prozessen der kognitiv-emotionalen Umbewertung sowie mit dem Auftreten von Ambiguität zu rechnen ist, sollten neben der störungsspezifischen neuronalen Aktivität (z.B. fronto-striato-thalamo-frontale Feedbackschleifen) auch Aktivierungen im anterioren cingulären Kortex, im Nucleus accumbens, eventuell auch im präfrontalen Kortex, in der Insula, in der Amygdala und in parietalen Regionen erkennbar sein. Das Stimulationsparadigma („Symptomprovokation“) bestand aus einem Vergleich von 30 Digitalbildern individuell zwangsauslösender Gegenstände und Situationen, 30 standardisierten ekelauslösenden Bildern (IAPS) und 30 standardisierten neutralen Bildern.
Das Projekt wird zusammen mit der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie (Ludwig-Maximilians-Universität München, Dr. Susanne Karch, Univ.-Doz. Dr. Oliver Pogarell), der Psychosomatischen Klinik Windach (Univ.-Prof. Dr. Michael Zaudig, Dr. Igor Tominschek) und der Medizinischen Universität Wien (Universitätsklinik für Psychiatrie [Ao. Univ.-Prof. Dr. Martin Aigner, Mag. Markus Dold] und Excellenzzentrum für Hochfeld-MR [Univ.-Prof. Dr. Ewald Moser und Dr. Christian Windischberger]) durchgeführt.
Suizidprävention und Analyse sozialer wie psychischer Dynamiken chronisch suizidaler Patienten nach Klinikentlassung durch Nutzung internetbasierter Verfahren (SNS)
Die Patienten des Sonderauftrags für Suizidprävention der Christian-Doppler-Klinik Salzburg führen die internet-basierte Dateneingabe über den stationären Aufenthalt hinaus fort. Die SNS-gestützte Datenerhebung ermöglicht die Modellierung von chronischer Suizidalität als dynamische Krankheit. Für Telefonkontakte liefert das SNS eine engmaschige Begleitdiagnostik und einen Einblick in die Befindlichkeit sowie Suizidgefährdung des Patienten.
Teilprojekt 1: Einschätzung des Suizidalität bei Hochrisikopatienten
Teilprojekt 2: Suizidpräventive Wirkung des Bergsteigens.
Leitung: HR Prim. Univ.-Doz. Dr. Reinhold Fartacek. Beteiligt: Mag. Clemens Fartacek, Dr. Karl Kralovec, Dr. Martin Plöderl, Mag. Josef Sturm, Univ.-Prof. Dr. Günter Schiepek.
In Planung: Prozessmonitoring und wiederholte fMRT in der Psychotherapie depressiver Patienten unter zusätzlicher Berücksichtigung der Neuroplastizität (Genmarker CREB)
Das Projekt nutzt die Erfahrungen des Projektes zum Prozessmonitoring und zur wiederholten funktionellen Bildgebung bei Zwangsstörungen. Geplant ist der Einbezug von 20 Patienten der Diagnose „Major Depression“, welche stationär psychotherapeutisch behandelt werden, sowie 20 parallelisierte gesunde Kontrollpersonen. Zusätzlich zu wiederholten Outcome-Maßen (z.B. wöchentlich DASS 21) und Vorher-Nachher-Messungen einschließlich 1-Jahres-Katamnese (z.B. ISR, SCL-90, Inkongruenz-Fragebogen, PHQ, Lebensqualitäts- und Ressourcenerfassung) werden bei den Patienten tägliche Prozesserfassungen (TPB) durchgeführt. Neben Vorher-Nachher-Messungen mit fMRT werden mindestens zwei weitere fMRT-Messungen zu spezifischen stabilen oder instabilen Phasen des Therapiegeschehens durchgeführt (ebenso mit identischen zeitlichen Abständen bei den Kontrollpersonen). Stimulationsparadigma: Individuelle schemaanalytisch bzw. mit OPD erfasste Scripts bzw. Bilder des Adult Attachment Projective.
Das Projekt soll zwei weitere Besonderheiten aufweisen: In wöchentlichem Abstand werden Marker der neuronalen Genexpression (CREB) erfasst, welche Hinweise auf die spezifische neuronale Plastizität während des Therapieprozesses geben sollen. Diese Technologie beruht auf Untersuchungen der beteiligten Arbeitsgruppe um Univ.-Prof. Dr. Aldenhoff in Kiel. Zudem sollen die fMRT-Daten nicht nur lokalisatorisch, sondern im Hinblick auf die involvierten Netzwerke zwischen relevanten Hirnregionen und ihre Systemdynamik durchgeführt werden. Es kommt das Analyseverfahren des Dynamic Causal Modelling (DCM) zum Einsatz.
Die Fragestellungen des Projekts können sich also auf die Zusammenhänge zwischen Therapieeffekten und (a) subjektiver Therapiedynamik und ihren nichtlinearen Eigenschaften, insbesondere des Selbst-Erlebens der Patienten, (b) auf die Dynamik neuronaler Systeme im Therapieverlauf (DCM wiederholter fMRT-Messungen) und (c) Veränderungen der Genexpression (CREB) beziehen. Drittmittelanträge sind geplant beim Österreichischen Jubiläumsfonds sowie beim FWF und DFG in Kombination.
Univ.-Prof. Dr. Günter Schiepek, Univ.-Doz. Dr. Stephan Golaszewski, Prom. Univ.-Doz. Dr. Wolfgang Aichhorn, MR Prim. Dr. Wilfried Leeb. Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe von Univ.-Prof. Dr. Josef Aldenhoff an der Universitätsklinik für Psychiatrie in Kiel.
In Planung: The Human Change Project
Die Kooperation mit unterschiedlichen Kliniken im Bereich der Anwendung des Synergetic Navigation System eröffnet neue Möglichkeiten einer koordinierten Forschung zur Funktionsweise von Psychotherapie. Prozess- und Outcome-Daten werden in unterschiedlichsten Einrichtungen routinemäßig erhoben, was in kurzer Zeit zu umfassenden Datensätzen hoher Messfrequenz bei unterschiedlichsten Störungsbildern und in unterschiedlichsten Behandlungssettings führt. Diese Datensätze sollen (natürlich anonymisiert und nach allen Kriterien des Datenschutzes) systematisiert, gespeichert und für weiter wissenschaftliche Analysen (Sekundäranalysen) zur Verfügung gestellt werden.
In Planung: Prozessdiagnostik bei Internet-Therapien
Internationale Erfahrungen zeigen, dass Internet-Therapien (a) sinnvolle niedrigschwellige Angebote für Therapiesuchende darstellen und damit eine wichtige Rolle bei der frühzeitigen Behandlungsaufnahme und damit bei der Prävention von Chronifizierungen psychischer Erkrankungen spielen können, und (b) durchaus wirksam sind. Das SNS enthält eine Blogging-Funktion, innerhalb derer Internet-Therapie durchgeführt werden kann. Die von den Patienten eingegebenen Texte (Tagebuchfunktion des SNS) werden nach bestimmten häufigen Themen und aktuellen Inhalten analysiert. Das SNS bietet eine ideale Möglichkeit für die prozessorientierte Begleitdiagnostik einer Internet-Therapie, auf die Therapeut und Patient gleichermaßen während des Chats am Computer zugreifen können.
In Planung: Studiengang „Psychotherapiewissenschaften“
Der geplante Studiengang soll mit einem sog. „konsekutiven Masterstudim“ grundständig konzipiert sein, d.h. als Bachelor- plus Masterstudium. Der Studiengang soll auch zur berufsrechtlichen Anerkennung als Psychotherapeut führen, d.h. den Kriterien des Propädeutikums plus Fachspezifikums genügen.
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Kongress „Neurobiologie der Psychotherapie“, Juli 2009
3.-6. Juli 2009 in der Großen Aula der Universität Salzburg.
In Zusammenarbeit mit der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste, der Paris-Lodron-Universität Salzburg, der Ludwig-Maximilians-Universität München, der Klinik für Psychosomatik Windach und dem Schattauer Verlag Stuttgart.
Hauptreferenten: Univ.-Prof. Josef Aldenhoff, Dr. Andreas Bartels, Univ.-Prof. Dr. Niels Birbaumer, Univ.-Prof. Dr. Anna Buchheim, Dr. Simon Eickhoff, Univ.-Prof. Dr. Hans Förstl, Univ.-Prof. Dr. Henrik Walter, Univ.-Prof. Dr. Marianne Leuzinger-Bohleber, Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Miltner, Univ.-Prof. Dr. Georg Northoff, Univ.-Prof. Dr. Manfred Schedlowski, Univ.-Prof. Dr. Günter Schiepek, Univ.-Prof. Dr. Christian Schubert, Univ.-Prof. Dr. Wolf Singer, Univ.-Prof. Dr. Peter Tass, Univ.-Prof. Dr. Dieter Vaitl.
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Summer School 2009 „Human Change Processes“
Ort: Seminarzentrum Kloster Seeon und CDK Salzburg. Termin: 20.-24. Juli 2009.
Inhalte: Prozess- und Outcome Forschung in der Psychotherapie, funktionelle MRT, Methoden der nichtlinearen Zeitreihen- und Kopplungsanalyse, Bindungsforschung und Persönlichkeitsstörungen, Einsatz des SNS in der Forschung, Synergetik und Selbstorganisation, Forschung im Bereich der Organisationsentwicklung. Nähere Infos hier oder auf http://www.ccsys.de/
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Jahrestagung „Zwangsstörungen“ an der LMU München, September 2009
Das Institut wird sich als Mitveranstalter der nächsten Jahrestagung für Zwangsstörungen beteiligen. Die Konferenz wird jährlich von der Deutschen Gesellschaft für Zwangserkrankungen e.V. ausgerichtet. 2009 wird die Konferenz von der Psychosomatischen Klinik Windach (Univ.-Prof. Dr. Michael Zaudig) zusammen mit der LMU München (Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie), der Deutsch Tourette-Gesellschaft an der Universitätsklinik München (Nussbaumstr. 7) veranstaltet.
Ein Doktorandenseminar findet wöchentlich statt.
Gastvorträge
Univ.-Prof. Dr. Peter Tass: Entwicklung therapeutischer Verfahren zur Hirnstimulation mittels Methoden der Synergetik (14. Oktober 2008)
Univ.-Prof. Adele Hayes, PhD: The nonlinear dynamic systems approach in psychotherapy research (20. Jänner 2009)
Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hermann Haken: Die Bedeutung der Synergetik für Hirnforschung und Psychotherapie (Eröffnungsveranstaltung des Instituts am 29. April 2009)
Symposien und Tagungen
„Selbstorganisation verstehen und gestalten“ zum 50. Geburtstag von G. Schiepek
28. Juni 2008 an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg
6. Oktober 2008 an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg
Key Note Speaker: Univ.-Prof. Michael J. Lambert, PhD
„Stationäre Psychotherapie“
6.-7. Februar 2009 am Brunnauer Zentrum Salzburg. Leitung Prim. Dr. W. Leeb, aus Anlass des 25-jährigen Bestehens des Sonderauftrags Stationäre Psychotherapie an der CDK.
Summer School 2008 „Human Change Processes“
28. Juli- 1. August 2008, Ort: Seminarzentrum Kloster Seeon mit Exkursion an die CDK Salzburg.
Das Institut etabliert ein regelmäßiges Gastwissenschaftler-Programm und plant ein Visiting Professorship Program für Psychotherapieforschung an der PMU. Ein erster Gastaufenthalt zweier renommierter Psychotherapieforscher (Prof. Adele Hayes, PhD und Prof. Jean-Phillip Laurenceau, PhD) von der Delaware University in Newark (DC, USA) fand von 18.-28. Jänner 2009 statt.
Ein Gastaufenthalt ist für ein Mitglied unseres wissenschaftlichen Beirats, Prof. Michael J. Lambert, PhD von der Brigham Young University (Utah, USA) geplant.
Das Synergetic Navigation System (SNS) ist ein internetbasiertes Verfahren zur Abbildung von Veränderungsprozessen. Es erlaubt die Erfassung, Visualisierung und Analyse von Daten, die während laufender Psychotherapieprozesse erhoben werden. Mit dem Verfahren können auch andere Prozesse wie soziale oder medizinische Rehabilitation, Weiterbildung und Kompetenzerwerb, Coaching und Supervision, Medikamentenwirkung, Pflege oder Teamentwicklung erfasst werden.
Die zeitliche Auflösung der Dateneingabe (mit jedem Internet-fähigen PC, Notebook oder Handy möglich) und die benutzten Fragebögen sind frei wählbar. In der Psychotherapie haben sich tägliche Einschätzungen bewährt. Für die stationäre und ambulante Psychotherapie wurde hierfür ein Therapie-Prozessbogen entwickelt. Neben den quantitativen Skalen können auch Notizen eingeben werden (Tagebuch), so dass sich qualitative und quantitative Daten zu einem umfassenden Bild ergänzen.
Sehen Sie hier einige Beispiele:
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Beispiel für die Präsentation eines Items auf einer visuellen Analogskala. Mit dem SNS wird ein Prozess-Feedback auf der zeitlichen Höhe des Geschehens möglich. Es handelt sich um ein Real-Time Monitoring, welches eine unmittelbare, evidenzbasierte Therapieplanung und Therapiesteuerung möglich macht.
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Verlauf von Rohwerten mit einem Fenster, in dem das Eingabedatum und der persönliche Kommentar angezeigt werden. Die im SNS implementierten Analysemethoden wurden speziell entwickelt, um die Merkmale von Selbstorganisationsprozessen zu identifizieren, z.B. Übergänge zwischen Ordnungszuständen eines Systems, kritische Instabilitäten, Veränderungen der Synchronisation zwischen Teilsystemen.
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Komplexitäts-Resonanz-Diagramm. Es zeigt, wann sich in der Therapie Ordnungsübergänge ereignen und welche Aspekte des Erlebens (z.B. Subskalen des Fragebogens) daran beteiligt sind. Die Verläufe der dynamischen Komplexität für jedes Item sind in eine Farbskala (blau = 0, rot = Maximalwert) übersetzt. Gelbe bis rote Bereiche charakterisieren ausgeprägt hohe Fluktuationen der jeweiligen Zeitreihe.
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Veränderliche Synchronisationsmuster. Sie beruhen auf einer farblichen Visualisierung von Korrelationen zwischen den Items eines Fragebogens in einem Zeitfenster oder zwischen verschiedenen beteiligten Personen an einem System.
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Synopse von Recurrence Plot (Bild oben), Komplexitäts-Resonanz-Diagramm (Bild mitte) und Synchronisationsverlauf (Bild unten) eines psychotherapeutischen Prozesses. Alle drei Verfahren geben aus unterschiedlichen methodischen und inhaltlichen Perspektiven Hinweise auf Ordnungsübergänge im Therapieverlauf. Im Bereich ausgeprägter Instabilität können Veränderungen leichter angeregt werden. Destabilisierung muss aber immer durch Stabilität ausgeglichen werden.(Abbildung dzt. in Bearbeitung)
Neben der Real-Time-Analyse bietet das SNS noch weitere Features:
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Elektronische Patientenakte und psychotherapeutische Basisdokumentation
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Effekt- und Outcome-Messung (DASS 21, ISR, Y-BOCS, Symptomrating des TPB)
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Blogging. Dies ist ein geschlossener Chat-Room, in dem Therapeuten über den Klinikaufenthalt hinaus mit ihren Patienten Kontakt halten oder zwischen den Therapiesitzungen mit den Patienten kommunizieren können. Es eignet sich auch für Intervisionen oder für den Kontakt zwischen Kooperationspartnern in Projektgruppen.
Publikationen des Projekts SNS und des Instituts für Synergetik und Psychotherapieforschung 2009-2010 (Stand April):
2010
- Schiepek, G. (2010). Systemische Forschung – eine Positionsbestimmung. Familiendynamik, 35(1), 60-70.
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Schiepek, G. & Strunk, G. (2010). The identification of critical fluctuations and phase transitions in short term and coarse-grained time series – a method for the real-time monitoring of human change processes. Biological Cybernetics, 102(3), 197-207. DOI:10.1007/s00422-009-0362-1
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Haken, H. & Schiepek, G. (2010, 2. Aufl.). Synergetik in der Psychologie. Selbstorganisation verstehen und gestalten. Göttingen: Hogrefe.
- Maurer, G., Aichhorn, W., Leeb. W., Matschi, B., Schiepek, G. (im Druck). Real-Time Monitoring in der Psychotherapie. Methodologie und kasuistische Illustration. Neuropsychiatrie
- Sulz, S. & Schiepek, G. (im Druck). Selbstorganisation und Entwicklung. In S. Sulz & S. Höfling (Hrsg.), Und er entwickelt sich doch! Entwicklung durch Psychotherapie. München: CIP-Medien.
- Schiepek, G. (im Druck). Der psychotherapeutische Prozess – Einblicke in die Selbstorganisation bio-psycho-sozialer Systeme. In C. Schubert (Hrsg). Psychoneuroimmunologie und Psychotherapie. Stuttgart: Schattauer.
- Schiepek, G., Karch, S., Tominschek, I. & Pogarell, O. (im Druck). Zwangsstörungen. In G. Schiepek (Hrsg.), Neurobiologie der Psychotherapie. Stuttgart: Schattauer.
- Schiepek, G., Zellweger, A., Kronberger, H., Aichhorn, W. & Leeb, W. (im Druck). Psychotherapie. In G. Schiepek (Hrsg.), Neurobiologie der Psychotherapie. Stuttgart: Schattauer.
- Schiepek, G. (Hrsg.). Neurobiologie der Psychotherapie. Stuttgart: Schattauer. (völlig überarbeitete Neuauflage)
- Schiepek, G. (2009). Systemische Neurowissenschaften und systemische Therapie. In R. Hanswille (Hrsg.), Systemische Hirngespinste (S. 34-62). Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.
- Schiepek, G. (2009). Complexity and nonlinear dynamics in psychotherapy. European Review, 17(2), 331-356 (Academia Europaea, Cambridge University Press). Doi:10.1017/S1062798709000763
- Schiepek, G. (2009). Buchbesprechung zu T. Fuchs: Das Gehirn als Beziehungsorgan. Familiendynamik, 34(4), 408-410.
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Schiepek, G. (2009). Das Hirn in Psychotherapie. Psychische und neuronale Selbstorganisation im therapeutischen Prozess. In: M. Spitzer & W. Bertram (Hrsg.), Hirnforschung für Neu(ro)gierige (S. 219-233). Stuttgart: Schattauer.
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Schiepek, G. (2009). Autonomie und Eigendynamik von Patienten und deren Entwicklungsprozesse. Psychotherapie im Dialog, 10, 296-301.
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Schiepek, G. & Perlitz, V. (2009). Self-organization in clinical psychology. In R.A. Meyers (Ed.) Encyclopedia of Complexity and Systems Science (pp. 7991-8009). Heidelberg New York: Springer DOI 10.1007/978-0-387-30440-3_472
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Schiepek, G., Tominschek, I., Karch, S., Lutz, J., Mulert, C., Meindl, T. & Pogarell, O. (2009). A controlled single case study with repeated fMRI measures during the treatment of a patient with obsessive-compulsive disorder: Testing the nonlinear dynamics approach to psychotherapy. The World Journal of Biological Psychiatry, 10(5), 658-668. DOI: 10.1080/15622970802311829
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Dold M, Unger A, Demal U, Lenz G, Schiepek G, Aigner M (2009). Tägliches Therapiemonitoring im Rahmen der stationären Verhaltenstherapie von Zwangsstörungen - ein Fallbericht. Psychiatrie & Psychotherapie, 2009(3/4), 110-113.
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Walter, S., Schiepek, G., Schneider, S., Strunk, G., Kaimer, P. & Mergenthaler, E. (2010). The synchronization of plan activations and emotion-abstraction-patterns in the psychotherapeutic process – a single case study. Psychotherapy Research, 20(2), 214-223. DOI: 10.1080/10503300903277437
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Schiepek G, Eckert H, Bauhofer C, Weihrauch S (2008). Diagnostik dynamischer Systeme. In Röhrle B, Caspar F, Schlottke PF (Hrsg). Lehrbuch der klinisch-psychologischen Diagnostik (S. 201-223). Stuttgart: Kohlhammer.
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Schiepek G (2008). Psychotherapy as evidence-based process management: a contribution to professionalism beyond the standard model. Kairos – The Slovenian Journal of Psychotherapy, 2(1-2), 9-21.
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Schiepek G (2008). Integration in der Psychotherapie – Was kann die Neurobiologie leisten? Welche Kriterien sollte eine Integration erfüllen? Wie sieht eine Integration auf der Basis der Synergetik aus? Integrative Therapie, 34(1/2), 77-98.
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Schiepek G, Rufer M (2008). Systemische Therapie – eine wissenschaftliche, evidenzbasierte und bio-psycho-soziale Methodologie. Familiendynamik, 33(4), 353-356.
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Schiepek G, Tominschek I, Karch S, Lutz J, Mulert C, Meindl T, Pogarell O (e-published Sept 2008; print journal in press). A controlled single case study with repeated fMRI measures during the treatment of a patient with obsessive-compulsive disorder: Testing the nonlinear dynamics approach to psychotherapy. World Journal of Biological Psychiatry, DOI: 10.1080/15622970802311829
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Tominschek I, Schiepek G, Mehl C, Maier K, Heinzel S, Bauhofer C, Berbic B, Zaudig M (2008). Real-Time Monitoring in der Behandlung von Zwangsstörungen: Technologie und Fallbeispiel. Verhaltenstherapie, 18(3), 146-152.
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Schiepek G. Psychotherapie als evidenzbasiertes Prozessmanagement. Ein Beitrag zur Professionalisierung jenseits des Standardmodells. Nervenheilkunde, 27(12), 1138-1146.
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Schiepek, G. (2009). Systemische Neurowissenschaften und systemische Therapie. In R. Hanswille (Hrsg.), Systemische Hirngespinste (S. 34-62). Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.
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Schiepek, G. (2009). Complexity and Nonlinear Dynamics in Psychotherapy. European Review, 17(2), 331-356.
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Schiepek, G. & Perlitz, V. (in press). Self-organization in clinical psychology. In R.A. Meyers (Ed.) Encyclopedia of Complexity and Systems Science. Heidelberg New York: Springer
Walter S, Schiepek G, Schneider S, Strunk G, Kaimer P, Mergenthaler E (in press). The synchronization of plan activations and emotion-abstraction-patterns in the process of psychotherapy. A single case study. Psychotherapy Research -
Schiepek, G. & Strunk, G. (submitted). The identification of critical fluctuations and phase transitions in short term and coarse-grained time series – a method for the real-time monitoring of human change processes. Biological Cybernetics
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Dold M, Unger A, Demel U, Lenz G, Schiepek G, Aigner M, Laurenceau, JP, Hayes AM (submitted). Internet-based real-time monitoring in the psychotherapy of OCD – a nonlinear dynamic systems approach. Journal of Consulting and Clinical Psychology
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Golaszewski S, Höller Y, Klein S, Krombichler M, Schiepek G (submitted). FMRT in der Psychiatrie. Ein Review. Neuropsychiatrie
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Heinzel S, Schiepek G, Tominschek I (in prep.). Revisiting the role of flooding: Order transitions and critical instabilities during psychotherapy of obsessive compulsive disorder. J Exp Psychiatry
Neuere Buchpublikationen
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Haken H, Schiepek G. Synergetik in der Psychologie. Selbstorganisation verstehen und gestalten. Göttingen: Hogrefe, 2006.
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Strunk G, Schiepek G. Systemische Psychologie. Einführung in die komplexen Grundlagen menschlichen Verhaltens. Heidelberg: Spektrum Akademischer Verlag, 2006.
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Tominschek I, Schiepek G. Zwangsstörungen. Ein systemisch-integratives Behandlungskonzept. Göttingen: Hogrefe, 2007.
Frei zum Download verfügbar:
Ein umfangreiches Lehr- und Handbuch mit dem Titel Neurobiologie der Psychotherapie wird beim Schattauer Verlag (Stuttgart) erscheinen (Hrsg.: G. Schiepek). Hierfür sind mehrere eigene Beiträge in Arbeit (z.B. Überblick über die funktionelle Bildgebung bei Psychotherapie, Neurobiologische Grundlagen der Zwangsstörung, u.a.). Bisher vorliegend und redigiert sind 15 Beitraäge.
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Im Jahr 2006 wurde ein Forschungsantrag beim Jubiläumsfonds der Österreichischen Nationalbank im Umfang von 65.000 Euro bewilligt. Gefördert wird damit das Projekt „Neurobiologie und nichtlineare Dynamik psychotherapeutischer Prozesse am Beispiel von Zwangsstörungen“
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Anträge bei der Dt. Ges. Familientherapie und Systemische Therapie (DGSF) im Umfang von 15.000 Euro wurde in den Jahren 2008 und 2009 gestellt und bewilligt.
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Beteiligung an einem EU-Antrag: A personal health system for people suffering from seasonal affective disorders (SAD). Seventh Framework Programme Call FP7-ICT-2009-4, in cooperation with Bartenbach Lichtlabor (Aldrans, Austria), Medical University Vienna (Austria), Conrad Caine Media Applications (Germany), National Institute for Health and Welfare (Finland)
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RISE- und Einzelanträge bei der PMU sind in Vorbereitung. Geplant ist auch ein kombinierter FFW- und DFG-Antrag.
Kooperationen
Kooperationen im Rahmen der Nutzung des Synergetic Navigation System und der damit verbundenen Forschung:
- Medizinuniversität Wien, Universitätsklinik für Psychiatrie am AKH (Univ.-Prof. Dr. Martin Aigner, Univ.-Prof. Dr. Gerhard Lenz)
- Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Ludwig-Maximilians-Universität München (Klinikum Innenstadt) (Univ.-Doz. Dr. Oliver Pogarell, Dr. Susanne Karch)
- Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Kiel (Univ.-Prof. Dr. Josef Aldenhoff)
- Psychosomatische Klinik Windach (Univ.-Prof. Dr. Michael Zaudig) und Tagklinik München-Westend (Ltd. Arzt Dr. Igor Tominschek)
- Fachklinik Hirtenstein im Allgäu (Ltd. Arzt Dr. Rupert Müller)
- Psychosomatisches Zentrum Eggenburg (Prim. Dr. Andreas Remmel)
- Universitätsklinik für Psychosomatik und Psychotherapie Bad Aussee (Prim. Univ.-Prof. Dr. Marius Nickel)
- Malik Management Zentrum St. Gallen (Dr. Heiko Eckert und Dr. Ralf-Eckhard Türke)
- Fachhochschule der Nordwestschweiz (Bereiche Human Resources, Prof. Dr. Wolfgang Eberling und Soziale Arbeit, Prof. Dr. Peter Sommerfeld)
- Medizinuniversität Innsbruck, Klinik für Psychosomatische Medizin (Univ.-Prof. Dr. Dr. Christian Schubert)
- Wirtschaftsuniversität Wien (Dr. Dr. Guido Strunk)
- Forschungszentrum Jülich (Univ.-Prof. Dr. Peter Tass, Institut für Neurowissenschaften und Medizin 7 – Neuromodulation)
- Brighton Young University, Department of Psychology, Utah, USA (Prof. Michael J. Lambert, PhD)
- Delaware University, Newark, Delaware, USA (Prof. Adele Hayes, PhD, Jean-Philippe Laurenceau, PhD)
- Carl-von-Linde-Akademie der Technischen Universität München (Univ.-Prof. Dr. Klaus Mainzer)
- National Institute for Psychotherapy and Psychosocial Help, Slovenien (Karunova 6, 1000 Ljubljana, Slovenia) und University of Primorska (Titov trg 4, 6000 Koper, Slovenia) (Dr. Miran Mozina)
- Institut für Öffentliche Dienstleistung und Tourismus der Universität St. Gallen (IDT) (Prof. Dr. Kuno Schedler, Dr. Ralf-Eckhard Türke, Dr. Heiko Eckert)









