ÖSV-Ärzte trainierten an der Paracelsus Universität

19.11.2008

Im Kurs "Notfallmedizin für Ärzte des Österreichischen Skiverbandes" im Simulations-Center der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität lernten ÖSV-Ärzte unter Anleitung erfahrener Anästhesisten die vielfältigen Möglichkeiten des Trainings an einem modernen Patienten-Simulator kennen.  Die Notwendigkeit für Übungen ergibt sich aus der Notfallsituation: „Die ÖSV-Ärzte müssen unter extremen Bedingungen wie Kälte, Eis und steilem Gelände arbeiten. So haben sie die Möglichkeit, ihre Ausbildung aufzufrischen und sich zu verbessern“ erläutert Herbert Resch, Universitätsrektor und Primar in der Unfallchirurgie.



Der Patienten-Simulator „iStan“, welcher von der Firma METI auf Basis anatomischer Grundlagen entwickelt wurde, verblüfft sowohl durch die Beschaffenheit seiner Haut als auch durch die Beweglichkeit von Wirbelsäule, Nacken, Hüften und Armen. Das Training unterschiedlicher Szenarien in den Bereichen Notfall-, Intensiv- und Krisenmedizin setzt neue Maßstäbe im Simulationstraining. Der für die ÖSV-Schulung verwendete Simulator ist der erste seiner Art in Österreich. Die Vorteile eines solchen Patienten-Simulators nützen nun auch die Ärzte des Österreichischen Skiteams, denn „es ist notwendig, dass das Ärzteteam bestens für den Ernstfall ausgebildet ist“, erklärt Hans Pum, Sportdirektor des ÖSV, im Zuge der gemeinsamen Pressekonferenz kürzlich an der Paracelsus Universität.



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