Elektronenmikroskop der Paracelsus Universität fördert Forschungsstandort und Kooperationen

12.10.2017

Die Paracelsus Medizinische Privatuniversität (PMU) konnte durch die Initiative von Univ.-Prof. Dr. Sébastien Couillard-Després (Vorstand des Instituts für Experimentelle Neuroregeneration) und Prof. Dr. med. Falk Schrödl (Institut für Anatomie/ Universitätsklinik für Augenheilkunde und Ophtalmologie) und mit Unterstützung des PMU-Forschungsförderungsfonds (PMU-FFF) ein Elektronenmikroskop für ultrastrukturelle histologische Analysen erwerben. Durch die Erweiterung der Core Facility Imaging auf den Bereich "Ultrastruktur" an der Paracelsus Universität soll der Forschungsstandort Salzburg weiter gestärkt werden. Die Elektronenmikroskopie-Einheit befindet sich im Forschungs- und Lehrgebäude Haus C und wird von Christina Kreutzer, MSc vom Institut für Experimentelle Neuroregeneration betreut (siehe Bild ganz links).

Angesichts des großen Interesses einer Vielzahl von Instituten und Universitätskliniken aus diversen Forschungsbereichen wurde im Oktober 2017 ein Einführungsworkshop in Zusammenarbeit mit der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Salzburg organisiert. Dr. Astrid Obermayer und ihre Assistentin Dr. Angela Zissler von der AG Biomedizinische Ultrastrukturforschung leiteten den Kurs.  Elf Teilnehmende konnten in 30 Stunden die Theorie zur Transmissionselektronenmikroskopie erwerben und darüber hinaus praktische Übungen absolvieren, welche die Bearbeitung von bereits eingebettetem Material – Trimmen, Schneiden, Aufziehen, Kontrastieren – beinhalteten.

Die einwöchige Einschulung verlief erfolgreich, die Rückmeldungen waren sehr positiv und beispielgebend für die Intensivierung der universitätsübergreifenden Kooperation im Bereich der Elektronenmikroskopie. Die Teilnehmer erhielten dafür ein Zertifikat und können nun selbstständig Forschungsprojekte am hauseigenen Elektronenmikroskop durchführen.