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Studentische Initiativen

Das Erlernen ethischer und sozialer Grundsätze des ärztlichen Handelns ist  – neben der fundierten wissenschaftlichen und praktischen Ausbildung – ein wichtiger Aspekt, der den Humanmedizinstudierenden der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität (PMU) von Anfang am vermittelt werden soll. Besonders erfreulich ist jedoch, dass sich die PMU-Studierenden auch über den Lehrplan hinaus freiwillig im sozialen und karitativen Bereich engagieren.


Hier finden Sie einige ausgewählte Sozialprojekte:

Ausbildung zum Rettungssanitäter und Rot-Kreuz-Dienst

Durch studentische Initiative wurde 2011 die Ausbildung zum Rettungssanitäter in den Lehrplan aufgenommen. Die gesamte Ausbildung zum Rettungssanitäter umfasst 100 Stunden Theorie und 160 Stunden Praxis – die Notfall-Grundlagenvorlesung wird angerechnet. Eine eigene Organisationseinheit des Roten Kreuzes unter dem Ausbildungsarzt und Notfallmediziner Dr. Alexander Franz kümmert sich um die Studierenden. Diese sind mit einem eigenen Rettungswagen an der Paracelsus Universität stationiert und fahren an sieben Tage die Woche hauptsächlich Nachtdienste. Zusätzlich besetzen die studentischen Rettungssanitäter Tagdienste an der Dienststelle des Roten Kreuzes in der Stadt Salzburg und machen Ambulanzdienste bei Großveranstaltungen. Da das Rettungssanitäter-Projekt seit Gründung im Herbst 2011 stetig gewachsen ist, haben zehn Medizinstudierende die Koordination und das Management in die Hand genommen. Sie kümmern sich um die Abläufe rund um Aus- und Fortbildung, Fahrerausbildung, Materiallager und vieles mehr.

Helping Hands

Im Projekt "Helping Hands" assistieren Medizinstudierende der Paracelsus Universität am Universitätsklinikum Salzburg freiwillig und selbstorganisiert in Operationssaal, Schockraum, Ambulanzen und beim Epilepsie-Monitoring. Das geschieht mit dem Ziel, die angehenden Ärztinnen und Ärzte früh in den klinischen Alltag einzubinden und die Salzburger Landeskliniken sowie die Christian-Doppler-Klinik mit Assistenztätigkeiten zu unterstützen. Die freiwillige Mitarbeit im Klinikalltag ist allen Studierenden ab dem 2. Studienjahr möglich, vorausgesetzt, sie haben die Lehrveranstaltung "Klinische Untersuchung" und Einschulungen in "Steriles Waschen und Verhalten im OP" sowie in die Blutabnahme und das Legen eines venösen Zugangs absolviert.


Teddybärenklinik

In der Teddybärenklinik sollen Kindern auf spielerische Weise den Alltag im Krankenhaus kennenlernen – von der Aufnahme, Untersuchung und Anamnese bis zur Behandlung der mitgebrachten Puppen und Stofftiere. Die Medizinstudierenden der Paracelsus Universität stellten sich bereits bei etlichen Veranstaltungen als "Teddydocs zur Verfügung, unter anderem bei einem Sommerfest und dem FAIRkehrt-Fest an den Salzburger Universitätskliniken, beim Stadtfest "Starkes Lehen" und – in Kooperation mit der AMSA (Austrian Medical Students Association) – für Kindergärten der Stadt Salzburg.

 

Restart a Heart

Auch ein gut funktionierendes Notarztsystem kommt beim plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillstand zu spät, wenn Ersthelfer nicht bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Deshalb veranstalten die Medizinstudierenden der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität (PMU) regelmäßig Events, bei denen die Salzburger Bevölkerung unter ihrer Anleitung an Reanimationspuppen die richtige Anwendung von Wiederbelebungsmaßnahmen üben kann. Im Falle eines Herz-Kreislauf-Versagens sind diese Schritte – Herzmassage, Mund-zu-Mund-Beatmung und Defi-Einsatz – unabdingbar und lebensrettend.


Charity-Golfturnier "Kitz for Life"

Am 25. August 2012 und am 21. Juni 2014 fand am Golfplatz Kitzbühel-Schwarzsee das Charity-Golfturnier "Kitz for Life Trophy" zugunsten der Forschung an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität statt. Medizinstudentin Caroline Lukesch hatte mit Unterstützung ihrer Eltern Dr. Alfred und Edith Lukesch und Freunden beide Male engagierte Golfspieler zum Spiel für den guten Zweck aufgerufen. Das erste Turnier brachte einen Spendenertrag von 11.600 Euro ein, beim zweiten Charity-Spiel konnten 13.500 Euro erzielt werden.

 

Ball der PMU-Studierenden

Die Medizinstudierenden der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität in Salzburg veranstalten jedes Jahr Ende Jänner/Anfang Februar einen Charity-Ball, dessen Erlös karitativen Vereinen und Initiativen zugute kommt. 2014 wurden 3.500 Euro lukriert und an das Community Hospital Serabu in Sierra Leone gespendet, 2015 ging der Erlös von 4.650 Euro an den Verein "Clown Doctors Salzburg". 2016 erzielte die Veranstaltung einen Betrag von 10.000 Euro für den "Herzverein", der sich für herzkranke Kinder in Bolivien engagiert. 2017 ging die Summe von 10.000 Euro an das Mobile Kinderhospiz PAPAGENO.


Charity-Glühweinstand der PMU-Alumni

Mitglieder des Alumni Clubs der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität organisieren alljährlich in der Adventszeit einen Charity-Stand am Alten Markt in Salzburg. Sie kredenzen neben Glühwein und Mexikanischem Punsch auch kleine Speisen für den guten Zweck. Der Erlös der vergangenen Jahre ging an die "Salzburger Wärmestube", die das Geld für die Betreuung Bedürftiger verwendet, und an den Virgilbus Salzburg, der Obdachlose, Notreisende und all jene, die über keine Krankenversicherung verfügen, medizinisch versorgt.