Lange Nacht der Forschung
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Lange Nacht der Forschung

Die PMU ist 2022 erneut Aussteller und Mitveranstalter der Langen Nacht der Forschung!

Unter dem Motto „Die neue Kunst des Heilens – das Spektrum der medizinischen Forschung in Salzburg: vom Wunderwerk Zelle bis zur Versorgungsforschung“ gehen Besucher*innen auf eine medizinische Reise durch und rund um den menschlichen Körper: Ein Test-Parcours durch die Sinne und ein virtueller Ausflug in die Natur inklusive. Besucher*innen können in ihr Innerstes blicken, rekonstruktive Chirurgie und spannende Zellforschung erleben, einen Operationsroboter und Endoskopie-Trainer ausprobieren. Sie erfahren, wie fit ihre Sehnen sind und wie sie gewichts- und gesundheitsbewusster leben können.

Insgesamt werden 16 Stationen angeboten. Noch mehr Informationen zur Langen Nacht der Forschung unter www.langenachtderforschung.at.

  • 20. Mai 2022 ab 17:00 Uhr
  • Paracelsus Universität, Strubergasse 21 | Haus C + D

Teaservideo

 

Stationen

#1 Arzt/Ärztin und Sanitäter*in für eine Nacht?

Haben Sie sich schon mal vorgestellt, als Sanitäter*in Leben zu retten oder als Arzt/Ärztin mit unterschiedlichen Untersuchungsmethoden Patient*innen zu helfen? Angeleitet von Medizinstudierenden, können Sie für eine Nacht in beide Rollen schlüpfen: Versuchen Sie sich an „Phantomen“ in speziellen Untersuchungstechniken. Üben Sie die wirkungsvolle Laien-Reanimation und untersuchen Sie selbst mit dem Sonographen (Ultraschall).

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#2 Was hat Hörverlust mit unseren Genen zu tun?

An dieser Station erfahren Sie, wie Forschende der Paracelsus Universität und des Uniklinikums gemeinsam die genetischen und molekularen Mechanismen erblich bedingten Hörverlusts untersuchen. Sie erhalten Einblick in die diagnostische Genanalyse und in aktuelle Forschungsprojekte und haben die Möglichkeit, das eigene Hörvermögen zu testen.

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#3 Bereit zum Test-Parcour mit allen Sinnen?

An dieser „sinnlichen“ Station erleben Sie einen Riechtest aus dem klinischen Alltag mithilfe von Duftstiften, einen Stimmgabel-Selbstversuch in hohen und tiefen Frequenzen und navigieren mit dem „Google Maps für HNO-Ärzte“. Beim „gustatorischen Test“ anhand von Kostproben können Sie sich die fünf Geschmacksrichtungen süß, sauer, bitter, salzig und umami auf der Zunge zergehen lassen.

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#4 Einblick in die Anatomie: Kennen Sie Ihr Innerstes?

Die fortschreitende Entwicklung medizinischer Bildgebungsverfahren ermöglicht einen zunehmend präziseren Blick in den menschlichen Körper. Die Diagnose von Erkrankungen wird damit immer verlässlicher und sensitiver.

Nutzen Sie die Gelegenheit, modernste medizinische Bildgebung und deren diagnostische Möglichkeiten bis hin zur zellulären Grundlagenforschung am eigenen Leib zu erfahren und spielerisch zu erkunden.

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#5 Wie funktioniert ein Operationsroboter?

Mensch und Maschine treffen in immer mehr Bereichen des Alltags aufeinander. Auch in der Chirurgie unterstützen Maschinen Ärztinnen und Ärzte während komplizierter Operationen, die einen hohen Grad an Genauigkeit erfordern. Doch wie gut klappt dieses Zusammenspiel? Wie funktioniert ein Operationsroboter? Wie genau ist diese Maschine, die der/die Chirurg:in führt? Probieren Sie selbst aus, wie präzise ein Operationsroboter arbeitet. 

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#6 Lust zu endoskopieren wie ein*e Chirurg*in?

Endoskopie ist nicht nur eine Untersuchungs- und Diagnostikmethode, etwa bei einer Darm- oder Magenspiegelung, sondern auch Therapie: Ob beim Stein im Gallengang, der entfernt werden muss, einem Polypen, der abgetragen wird, oder sogar einem Tumor, der endoskopisch reseziert wird. An dieser Station steht Ihnen ein Endoskopie-Trainer zur Verfügung, an dem Sie selbst das Durchführen einer Endoskopie versuchen dürfen.

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#7 „Neues“ Gesicht nach Explosionstraumen?

Nach schweren Gesichtsverletzungen, zum Beispiel durch Explosionen, muss oft eine komplette Gesichtshälfte wiederhergestellt werden. Dies geschieht mit modernsten Methoden – hochkomplexe und neue OP-Techniken kommen zum Einsatz. In der Planung werden alle Register gezogen: von der 3D-Rekonstruktion am PC über virtuelle Probeoperationen bis zum Modelldruck im 3D-Drucker und intraoperativer Kontrolle mit Navigationsgeräten.

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#8 Wie fit und reißfest sind Ihre Sehnen?

Wie kommt die Kraft vom Muskel zum Knochen, wenn wir uns bewegen? Erfahren Sie beim Blick durchs Mikroskop, wie Sehnen im Kleinen aufgebaut sind, und sehen Sie anhand einer präparierten Schweinshaxe, wie Muskeln, Sehnen und Knochen zusammenspielen. Ein Video zeigt, wie wir im Labor Sehnen reißen lassen und mittels Schulterfunktionstest und Ultraschallinspektion können Sie herausfinden, wie fit Ihre eigenen Sehnen sind.

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#9 Lust auf eine Wirkstoffreise mit den unterschiedlichsten Arzneien?

Es gibt verschiedene Darreichungsformen von Arzneimitteln. Dies hängt beispielsweise davon ab, wo, wie schnell und in welcher Menge die Wirksubstanz freigesetzt werden soll oder für wen das Arzneimittel in erster Linie gedacht ist.

Machen Sie sich ein Bild von den Arzneiformen (Tablette, Injektion, Tropfen usw.), befüllen Sie Kapseln und rühren Cremes. Ihre Produkte können Sie natürlich mit nach Hause nehmen.

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#10 Mein Gewicht, meine Entscheidung?

Gemeinsam mit der Familie wollten wir im neuen Jahr unser Ernährungs- und Bewegungsverhalten verbessern. Nach den Ferien kamen wieder Arbeit und Schule – und wir mussten unseren Vorsatz hintanstellen. Ist er mit dem Alltag überhaupt vereinbar? Welche Fallen gibt es? Können wir uns denn vornehmen, „bewusster zu leben“? Werden Sie mit uns zu Alltags-Experten und lernen Sie Werkzeuge kennen, die Ihnen dabei helfen.

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#11 Ketogene Diät für Medizin und Gesundheit?

„Personalisierte Ernährung“ rückt stärker ins Rampenlicht – bestimmte Ernährungsformen, wie die Low Carb bzw. ketogene Diät, scheinen bei verschiedensten Krankheiten positiv zu wirken.

Diese Diät besteht überwiegend aus Fett, wenig Kohlenhydraten und Proteinen. Aber macht Fett nicht fett und krank? Nein, das Gegenteil kann der Fall sein! Bei uns lernen Sie die Low Carb-/Keto-Diät kennen und können diese Ernährungsform sogar selbst probieren.

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#12 Wie kann eine App bei einer Gelenksersatz-OP helfen?

Wer sich schon einmal einer Knie- oder Hüftgelenkersatzoperation unterziehen musste, kennt das Ausmaß an Aufwand und Einschränkungen vor und nach dem Eingriff. Die Smartphone-App RECOVER-E soll die Information und Begleitung von Patient*innen nachhaltig verbessern. Erleben Sie, wie das virtuelle Helfer-Tool bei Operationsvorbereitung, Rehabilitation und beim Heilungsprozess zu Hause unterstützt.

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#13 Erholung am virtuellen Wasserfall gefällig?

Der regelmäßige Aufenthalt in der Natur wirkt  gesundheitsfördernd und kann ganz allgemein unser Wohlbefinden und Glücksempfinden steigern. Aber ist es auch möglich, sich in einer virtuellen Natur zu erholen? Uns ist es gelungen, die eindrucksvollen Krimmler Wasserfälle als virtuelle Simulation ins Labor zu bringen. Untersuchen Sie mit uns die Wirkung der „Green Virtual Reality“ vom Molekül bis hin zur Emotion.

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#14 Warum sind „Schmetterlingskinder“ so verletzlich?

Epidermolysis bullosa (EB) ist eine Erkrankung, bei der die Haut bereits nach geringer mechanischer Belastung Wunden und Blasen bildet. Im EB-Haus Austria wird daran geforscht, das Leben der „Schmetterlingskinder“ zu verbessern.

Erfahren Sie, wie die Haut aufgebaut und was bei den betroffenen Kindern anders ist. Eines vorweg: Die Ursache liegt im Erbgut, der DNA, die Sie selbst in einem Experiment isolieren und sichtbar machen können.

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#15 Wie kommunizieren Zellen miteinander?

Im Notfall ist es für den Körper wichtig, schnell die richtige Hilfe zu erhalten. Die Wissenschaft hat entdeckt, dass im Falle einer Verletzung bestimmte Zellen in unserem Körper kleinste „Nano-Vesikel“ versenden. Entdecken Sie, wie unsere Forscher*innen den Inhalt dieser Erste-Hilfe-Pakete analysieren, um sie zur verbesserten Heilung von Defekten und zur Anregung nachlassender Selbstheilungskräfte einsetzen zu können. 

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#16 Transfer – oder: Wie bringe ich es hinüber?

Im Sport bedeutet Transfer meist den Wechsel eines Sportlers zwischen zwei Vereinen. In der medizinischen Forschung hingegen versteht man unter Transfer das, was getan werden muss, damit aus einer Idee ein innovatives Produkt wird, welches von möglichst vielen Menschen genutzt werden kann. Wir zeigen Ihnen, wie durch geplanten Wissens- und Technologietransfer aus einer Entdeckung beispielweise ein neues Medikament entsteht.

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Kontakt

Susanna Berner, uPM
Unternehmenskommunikation
Marketing

Tel.: +43 662 2420-80114
Mobil: +43 699 12420118
E-Mail: susanna.berner@pmu.ac.at
Ilse Spadlinek
PR und Presse

Mobil: +43 699 14420034
E-Mail: ispad@aon.at
Prof. Dr. Andreas Traweger
Spinal Cord Injury and Tissue Regeneration Center Salzburg (SCI-TReCS)
Leitung des Instituts für Sehnen- und Knochenregeneration
Forschungsprofessor für Regenerationsbiologie


Tel.: +43 662 2420-80860
E-Mail: andreas.traweger@pmu.ac.at
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