10 Jahre – 10 Millionen: Förschungsförderungsfonds PMU-FFF feierte beeindruckende Zwischenbilanz

11.12.2019

Forschung zu fördern und finanziell zu unterstützen, war der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität (PMU) seit jeher ein großes Anliegen. Ihr Forschungsförderungsfonds PMU-FFF, auch als "Salzburger Forschungsmillion" bekannt, nahm vor 10 Jahren sein operatives Geschäft auf und unterstützte seither zahlreiche Forschende und ihre Arbeit.

Finanziert durch Paracelsus Universität, Land Salzburg und Red Bull GmbH, bietet der PMU-FFF ein universitäres Forschungsförderungsprogramm, das unterschiedliche Forschungsvorhaben an den Universitätskliniken und -instituten der Paracelsus Universität in fünf Förderkategorien finanziell unterstützt. Die Zielgruppen sind je nach Förderkategorie unterschiedlich und reichen vom wissenschaftlichen Nachwuchs bis zu arrivierten Forschenden.

Die Leiterinnen und Leiter der Universitätsinstitute, -kliniken und Forschungsprogramme, Mitglieder des Review Boards und des universitätseigenen Forschungsbüros sowie zahlreiche Gäste nahmen die bereits zehn Jahre andauernde Unterstützung der wissenschaftlichen Arbeit zum Anlass für ein Fest im Auditorium der Paracelsus Universität. Rektor Herbert Resch hob die große Bedeutung und Einzigartigkeit des Forschungsförderungsfonds hervor, dankte den beiden Partnern Land Salzburg und Red Bull GmbH für die großzügige Unterstützung – und würdigte das 21-köpfige Review Board: "Üblicherweise sind Unstimmigkeiten und Streit programmiert, wenn es um die Verteilung von Finanzmitteln geht. Ich darf festhalten, dass ich kein einziges Mal mit einer Beschwerde konfrontiert wurde. Das hat mit der exzellenten Arbeit des Review Boards zu tun, dem es sichtlich gelingt und gelang, objektiv und transparent die Mittel kompetitiv zu vergeben." Ein Team rund um das PMU-Forschungsbüro sorgt für einen reibungslosen Ablauf und für die Einhaltung der "Spielregeln", vorgegeben durch die Richtlinie zur Mittelvergabe.

Landesrätin Andrea Klambauer, die für das Ressort Wissenschaft des Landes Salzburg verantwortlich ist, betonte in ihrer Rede: "Das Land Salzburg hat sich zum Ziel gesetzt, unsere Forschungslandschaft zu stärken und damit als Wissensstandort wahrgenommen zu werden. Mit dem Forschungsförderungsfonds der Paracelsus Universität konnten in 10 Jahren 300 Forschungsprojekte gefördert werden, die nach objektivierten Verfahren vergeben werden. Diese medizinisch-wissenschaftliche Forschung an den Kliniken und Instituten der PMU ermöglicht es, spezifische Schwerpunkte zu setzen, die auch international beachtet werden."

Forschungsdekan Gerd Rasp stellte den Reigen verschiedener Forschungsthemen und die Publikationsleistung an der PMU vor und hieß zwei Forscherinnen auf der Bühne willkommen. Renate Gehwolf vom Institut für Sehnen- und Knochenregeneration stellte ein besonderes Projekt vor: Aus einem PMU-FFF RISE-Projekt und einem Prototypen zur Kultur von Sehnen außerhalb des Körpers entstand ein innovativer Bioreaktor, in dem Sehnen in nahezu lebensechter Situation erforscht werden können. Die Umsetzung dieses Vorhabens wurde durch zwei "Sparkling Science Projekte" des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung finanziert und in Zusammenarbeit mit der HTBLuVA Salzburg und dem Institut für Klinische Innovation der Paracelsus Universität realisiert.

Wissenschafterin Barbara Kofler von der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde, die auch das universitätseigene Forschungsprogramm für Rezeptorbiochemie und Tumorstoffwechsel leitet, präsentierte das erfolgreiches Einzelprojekt "Ketogene Diät im Neuroblastom". Die im Zuge des Projekts erhobenen Daten ermöglichten die Einwerbung von nationalen und internationalen kompetitiven Projekten wie zum Beispiel die Beteiligung an zwei von der EU geförderten internationalen Doktoratsprogrammen.

Im Bild v.l.n.r.: Rektor Univ.-Prof. Dr. Herbert Resch, Wissenschafterin Mag. Dr. Renate Gehwolf vom Institut für Sehnen- und Knochenregeneration, Landesrätin Mag. Andrea Klambauer, a.o.Univ.-Prof. Dr. Barbara Kofler vom Forschungsprogramm für Rezeptorbiochemie und Tumorstoffwechsel und Univ.-Prof. Dr. Gerd Rasp, Dekan für Forschungsangelegenheiten und Vorstand der Universitätsklinik für HNO.

Fotos: Paracelsus Universität/wildbild