10 Jahre Salzburger Universitätskliniken – forschungshinterlegte Spitzenmedizin für beste Patientenversorgung

31.10.2013

Universitätskliniken der Paracelsus Universität
Die Salzburger Universitätskliniken nicht nur das gesamte medizinische Spektrum ab, sondern sind ein Garant für spitzenmedizinische Forschung und Versorgung.



Am 30. Oktober 2003 wurden das Landeskrankenhaus Salzburg und die Christian-Doppler-Klinik zu Universitätskliniken der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität (PMU) erhoben. Genau 10 Jahre später wurde auf einer Pressekonferenz eine erste Bilanz über den Nutzen und die Leistungen der universitären Medizin und Forschung gezogen. Darüber hinaus präsentierten die Salzburger Universitätskliniken der Bevölkerung in zahlreichen Parcours den konkreten Nutzen von spitzenmedizinischer Medizin und Pflege für den Patienten.

Universitätsmedizin für beste Patientenversorgung.
Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Dr. Christian Stöckl sieht die vergangenen zehn Jahre in vielfacher Hinsicht als Erfolgsgeschichte. "Die Patienten bekommen die beste Versorgung. Durch anwenderorientierte Forschung und Lehre konnte die Qualität der medizinischen Versorgung der Patientinnen und Patienten weiterentwickelt und vorangetrieben und ein universitätsmedizinisches Niveau an den Universitätskliniken erfolgreich etabliert werden", sagte Stöckl vor den Medienvertretern/innen. "Die Salzburger Landesregierung steht voll hinter der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität und dem Universitätsklinikum", betonte der Spitalsreferent. Er bedankte sich im Namen der gesamten Region bei den Gründern/innen und Unterstützern/innen der Paracelsus Universität und insbesondere bei deren Rektor Univ.-Prof. Dr. Herbert Resch, der einer der wichtigsten Initiatoren der PMU war. Es sei wichtig, die Wissenschaft auch in Zukunft voranzutreiben, damit die beste Patientenversorgung gewährleistet bleibe.

Forschungshinterlegte Spitzenmedizin etabliert.
"Die Aufgabe eines Universitätsklinikums ist es, die Medizin durch Forschung – und darüber hinaus auch durch Lehre – weiterzuentwickeln", erklärte Prof. Resch. Nur durch das universitätsmedizinische Know-how, durch die vorhandene Technik und nationale sowie internationale Vernetzung sei es möglich, Patienten mit schweren und komplexen Krankheiten zu behandeln. Als Beispiel nannte er die intensiven und teuren Behandlungen bei Blutern, Tumorerkrankten, Schwerstverletzten und in der rekonstruktiven Gesichts- und Kieferchirurgie. Mittlerweile gebe es an beinahe jeder Salzburger Universitätsklinik forschungshinterlegte Spitzenmedizin. Die wissenschaftliche Leistung an den Unikliniken habe sich in den letzten zehn Jahren verzehnfacht, nach Impactfaktoren sogar verzwölffacht. "Es gibt inzwischen ca. 155 Drittmittel-finanzierte Vollzeitstellen in der Forschung", sagte der Rektor und Primar der Universitätsklinik für Unfallchirurgie und Sporttraumatologie.

Wissen durch Wissenschaft und Lehre.
Univ.-Prof. Dr. Felix Sedlmayer, Vizerektor der PMU und Primar der Universitätsklinik für Radiotherapie und Radio-Onkologie, betonte, dass die Forscher/innen und forschenden Ärzte/innen enormes Wissen durch Wissenschaft schaffen würden. "Ein forschender Arzt ist besser vernetzt und muss noch stärker strukturiert denken und handeln. Ein lehrender Arzt muss immer am Puls der Zeit bleiben und ist gezwungen, auch moderne Methoden der Wissensvermittlung anzuwenden", erklärte Prof. Sedlmayer. Im Fokus sei Forschung mit klinischem Mehrwert, die den Patienten direkt zugute kommt. Daneben sei die zunehmende Teamorientierung der Medizin – mit der Pflege, mit Physikern, Technikern und Informatikern und anderen Berufsfeldern – ein wichtiger Beitrag zu exzellenter Patientenversorgung, modernster Technik und effizientesten Therapien.

Standard und Finanzierung gewährleisten.
An Forschung und Patientenversorgung dürfe trotz des Sparkurses nicht gerüttelt werden, schloss Stöckl, der neben Gesundheit und Spitälern auch für die Finanzen des Landes Salzburg zuständig ist. Doch auch der Bund sei in der Pflicht und man fordere eine Abgeltung des klinischen Mehraufwandes für die Ausbildung und Betreuung des medizinischen Nachwuchses. Zudem müsse die Bundesregierung eine Vergütung der Ausbildungskosten an die Paracelsus Medizinische Privatuniversität leisten.

Forschung mit konkretem Patientennutzen.
Am Nachmittag des Jubiläumstages luden die Universitätskliniken die Salzburger Bevölkerung ein, sich über die Forschungsschwerpunkte am Uniklinikum-Standort Salzburg und deren konkreten Nutzen für die Patienten ein Bild zu machen. Anhand von interdisziplinären Parcours wurde gezeigt, warum Forschung im klinischen Alltag eine unschätzbare direkte Qualität für jeden Patienten bedeutet. Je nach Interessensgebiet konnte man einen umfassenden Blick in den Forschungs- und Klinikalltag werfen. Die Themen reichten vom "Kampf gegen den Krebs", über "Blut ist ein ganz besonderer Saft" und "Herzenssachen – Kardiologen und Herzchirurgen in Aktion" bis zur "Spurensuche bei genetisch bedingten Erkrankungen". Darüber hinaus wurden zahlreiche andere medizinische Themen praxisnah präsentiert.