2. Studierendenkongress Pharmazie mit Fokus auf angewandter instrumenteller Analytik und Präsentation wissenschaftlicher Projekte der Studierenden

15.12.2020

Unter anderem untersuchten die Pharamziestudierenden in ihren Projekten Chili-haltige Produkte auf ihren Scharfstoffgehalt hin, darüber hinaus waren der Calciumgehalt von Milch, Wasser und Plasma sowie die Plasmabindung von Naturstoffen und die Zusammensetzung von Lavendelölauf dem Prüfstand.



Der 2. Studierendenkongress der angewandten instrumentellen Analytik an der Fakultät für Pharmazie fand aufgrund der Covid-Situation erstmals als Online-Event auf MS Teams statt. Das tat aber dem Interesse aller Beteiligten keinen Abbruch. Die Veranstaltung wurde mit einem spannenden Plenarvortrag von Prof. Christian Huck von der Universität Innsbruck über die wachsenden Möglichkeiten der Nah-Infrarot-Spektroskopie eröffnet.

Im Anschluss präsentierten die Studierenden des Bachelorabschlussjahrgangs ihre Projekte, die sie in den letzten beiden Monaten durchgeführt hatten. Sie untersuchten dabei den Schärfegrad verschiedener Chilisorten, den Calciumgehalt von Milch, Wasser und Plasma, die Plasmabindung von Naturstoffen und die Zusammensetzung von Lavendelöl. Auch die Möglichkeiten der Amidanalytik wurden ausgelotet und die Lipophilie verschiedener Substanzen bestimmt. Dabei kamen eine Vielzahl instrumenteller Analysemethoden wie Hochdruck-Flüssigchromatographie, Gas-Chromatographie, Massenspektrometrie, nukleare Magnetresonanzspektroskopie und Infrarotspektroskopie zum Einsatz.

Die Studierenden hatten Posterpräsentationen vorbereitet, in denen sie dem anwesenden Kollegium ihr wissenschaftliches Vorgehen demonstrierten, und auch die Schwierigkeiten erörterten, mit denen sie sich in der experimentellen Durchführung auseinandersetzen mussten. Für die Posterpräsentationen war ein Preis ausgelobt worden, der schließlich an Lisa Danklmaier für ihr Poster "Plasmaproteinbindung verschiedener Wirkstoffe: Vergleich von in-vitro-Daten mit in-silico-Vorhersagen" vergeben wurde. Die spannenden Demonstrationen gaben allen Beteiligten einen Einblick in die verschiedenen Aspekte von Forschungsarbeit und Forschungspräsentation.

Auch die Studierenden des zweiten Studienjahres, die soeben die Grundlagen der instrumentellen Analytik in einer Vorlesung hören, besuchten die virtuelle Veranstaltung. Sie nahmen daraus einen guten Einblick in die konkrete Anwendung der soeben gelernten Methoden mit. In der 3. Studierendenkonferenz der angewandten instrumentellen Analytik im November 2021 werden die Projektergebnisse des nächsten Jahrganges präsentiert.