Absolventen des postgraduellen PhD-Studiums in molekularer Medizin

27.11.2007

Die ersten Doktoranden der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität  Bei einer akademischen Feier der besonderen Art wurden am 15.11.2007 an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität die ersten drei Absolventen zum „PhD  in molekularer Medizin“ graduiert. Es ist dies die erste Promotion an der jungen Universität  - und die erste Promotion seit mehreren Jahrhunderten an einer medizinischen Universität in Salzburg überhaupt.

Mit der Etablierung des postgraduellen, kostenlosen Studiengangs PhD (Doctor of Philosophy) in molekularer Medizin legt die Paracelsus Medizinische Privatuniversität ein klares Bekenntnis zu aktiven Forschung ab. Ziel der molekularen Medizin ist es, die Ursachen  von Krankheiten – besonders auch durch genetisch bedingte Faktoren -  wissenschaftlich zu erforschen und zu verstehen, um sie ursächlich behandeln bzw. wirksam vorbeugen zu können. Daher sei medizinische Forschung neben der Patientenversorgung und der Lehre ein zentrales Element der universitären Medizin, betonte Univ. Prof. Dr. Wolfgang Patsch als  Vorsitzender der PhD-Kommission in seiner Festrede. Weil das interdisziplinäre PhD-Studium  gebündeltes Wissen aus Medizin, Biologie, Biochemie und Genetik vermittelt, kommt vor allem der Zusammenarbeit mit der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Salzburg besondere Bedeutung zu. Rektor Univ.Prof.Dr.Herbert Resch dankte der NAWI ausdrücklich für diese hervorragende Kooperation.

„Wissenschaft ist beinharte Knochenarbeit“ sagte MB PhD Dr. Michael Grundbichler, der als einer der drei Absolventen für seine Studienkollegen sprach. „Wenn wochenlang kein Experiment mehr funktioniert und man keine Ahnung hat, warum, ist es eine große Herausforderung, nicht zu verzweifeln. Nach und nach entsteht im Kopf ein fassbares, begreifbares und denkbares Bild von zuvor völlig abstrakten Begriffen wie Genetik, Immunologie, Proteomics und vieles mehr ..... man muss davon begeistert sein, sonst ist Wissenschaft nicht möglich.“ Weitere PhD-Absolventen sind die  ukrainische Zahnärztin Dr. Iryna Grychenko und der Humanmediziner Dr. Michael Hafner aus Oberösterreich.