Alumni-Treffen mit Koniotomie-Training, Neuwahl des Vorstands und buntem Rahmenprogramm

01.09.2012


Im Koniotomie-Workshop trainierte Oberarzt Dr. Gerhard Moser mit den jungen Ärztinnen und Ärzten den Luftröhrenschnitt.


Der Alumni-Club der Paracelsus Universität lud am 1. September 2012 zum Sommer-Treffen mit Mitgliederversammlung und Neuwahl des Vorstands. Im Mittelpunkt der jährlichen Treffen steht der Netzwerkgedanke zwischen den Absolventen/innen der Studiengänge Humanmedizin, Pflegewissenschaft, Medizinische Wissenschaft und Molekulare Medizin.  Deshalb gab es auch ein buntes Rahmenprogramm mit fachlichem Hintergrund und Unterhaltungsaspekten.

Nach der Begrüßung der zahlreich angereisten Absolventen/innen durch Alumni-Club-Vorstand Dr. med. univ. Sebastian Rösch folgte ein Koniotomie-Kurs im Skills Lab der Universität. Oberarzt Dr. Gerhard Moser informierte in einem Vortrag über Grundsätzliches zum Luftröhrenschnitt und ließ die jungen Ärzte/innen im Anschluss an Präparaten üben. In der nachfolgenden Mitgliederversammlung wählten die Club-Mitglieder den neuen Vorstand. Dieser besteht für das kommende Geschäftsjahr aus Dr. med. univ. Sebastian Rösch, Dr. med. univ. Klara Mörwald, BA Kerstin Illichmann, BScN, Dr. med. univ. Maximilian Einhäupl, Dr. med. univ. Barbara Grotz und Dr. med. univ. Lukas Grassner.


Spannung vor dem Qualifying: Die Alumni lieferten sich in der Indoor-Karthalle in St. Pantaleon ein Rennen über 30 Runden.


Die Gewinner des Kart-Rennens (v.l.n.r.): Maximilian Huber, Florian Wanivenhaus und Christoph Erichsen.


Danach fuhren die Alumni zum Go-Kart-Rennen nach St. Pantaleon. Nach 10 Runden Qualifying in der Indoor-Kartbahn stand die Startaufstellung fest und es folgten 30 Runden Rennen mit einigen Infights besonders ambitionierter Fahrer. Obwohl sich auch die Teilnehmerinnen mutig schlugen und gute Rundenzeiten aufstellten,  siegten schließlich drei männliche Kartfahrer. Diese wurden bei einer Siegerehrung entsprechend gewürdigt.

Am Abend stand schließlich ein hochinteressanter Vortrag des Flugsicherheitsexperten Manfred Müller an der Paracelsus Universität auf dem Programm. Der Leiter der Flugsicherheitsforschung des Lufthansa-Konzerns, Dozent für Risikomanagement der Hochschule Bremen, Flugkapitän und Prüfer von Langstreckenflugzeugmustern behandelte die Frage, was die Medizin von der Luftfahrt lernen kann. Dabei ging er auf die „Verhaltensoptimierung“ der Menschen und eine Optimierung der Organisationsabläufe im Zusammenspiel von Mensch(en) und Technik ein und verriet, mit welchen Schritten potenzielle Fehler in der Luftfahrt – und analog dazu in der Medizin – vermieden oder zumindest verringert werden können.


Was kann die Medizin von der Luftfahrt lernen? Alumni-Vorstand Sebastian Rösch (li.) mit dem Lufthansa-Flugsicherheitsexperten Manfred Müller.


Der neue Vorstand des Alumni-Clubs (v.l.n.r.): Sebastian Rösch, Maximilian Einhäupl, Kerstin Illichmann, Klara Mörwald, Barbara Grotz und Lukas Grassner.