Am 18. Dezember 2009 wurde an der Paracelsus Universität das neue „Medizinische Simulationszentrum Salzburg“ eröffnet

18.12.2009

Am 18. Dezember 2009 wurde an der Paracelsus Universität das neue „Medizinische Simulationszentrum Salzburg“ eröffnet. Es gehört zu den ersten Einrichtungen dieser Art in Österreich und ist das erste Zentrum mit verschiedenen Simulationsbereichen und -levels in entsprechenden Räumlichkeiten.

Das Herzstück in der Anästhesie-Simulation ist der so genannte „Human Patient Simulator“ (HPS). Der HPS ist der einzige Patienten- Simulator mit der Fähigkeit, Atemgas Austausch zu ermöglichen. Er erlaubt Anästhesie und Patienten-Monitoring mit echtem physiologischen klinischen Monitoring.

Das medizinische Simulationszentrum wird als Kooperation zwischen der Paracelsus Universität und dem Salzburger Universitätsklinikum geführt. Der Schwerpunkt des Trainingsangebotes liegt zunächst auf den internen Zielgruppe des Universitätsklinikums und der Universität, dazu gehören:

  • Ärztinnen und Ärzte
  • Pflegepersonal
  • Personen in Ausbildung (Pflege, MTA, RT, Hebammen)
  • Studierende Humanmedizin und Pflegewissenschaft

Am Tag nach der offiziellen Eröffnung (19.12.2009) fand das erste „externe“ Anästhesie-Team-Training für die Krankenhäuser Hallein und Oberndorf statt.

Bild: OA Dr. Marc Baumann, Fachbereichleiter Anästhesie und Intensivmedizin, im Steuerungsraum des Simulationszentrums

„Das ist die Zukunft der medizinischen Ausbildung. In Österreich sind wir mit dem Gerät Vorreiter. Erstmals ist es in der Medizin möglich mit Hilfe der Elektronik bestimmte Situationen darzustellen und üben zu können.“

Rektor Univ.-Prof. Dr. Herbert Resch

„Die hohe medizinische und pflegerische Qualität der Behandlung ist für unsere Patientinnen und Patienten ein ganz wesentlicher Faktor für den Weg ins Universitätsklinikum. Mit den Möglichkeiten des Simulationszentrums in der Aus- und Weiterbildung unserer Ärzte, aber auch unserer Pflegemitarbeiter, bauen wir diese Qualität noch weiter aus.“

Dipl.-Ing. Burkhard van der Vorst, Geschäftsführer SALK