Board des International Council of Nursing tagte am Institut für Pflegewissenschaft und -praxis

11.11.2014


Das Board des International Council of Nursing (ICN) repräsentiert die Krankenpflege und die Pflegekräfte auf der ganzen Welt.



Das Board des International Council of Nurses (ICN) tagte von 3. bis 6. November 2014 am Institut für Pflegewissenschaft und -praxis der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität in Salzburg. Der ICN ist ein Zusammenschluss von mehr als 130 nationalen Pflegevereinigungen und repräsentiert damit Millionen von Pflegenden weltweit. Institutsvorstand Univ. Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Osterbrink, selbst Mitglied des zwölfköpfigen Boards, begrüßte hochkarätige Vertreterinnen und Vertreter der Pflegeprofession unter anderem aus Japan, Südamerika, Kanada, Slowenien, Malta und Deutschland.

Im Rahmen des fünftägigen Meetings wurde ein Symposium zum Thema "Primary Health Care – a world wide perspective" abgehalten. Dr. Judith Shamian, Präsidentin des International Council of Nursing, beleuchtete das Thema allgemein und hob den ökonomischen, klinischen und sozialen Benefit der Pflege in diesem System heraus. Die erste Vize-Präsidentin des ICN, Dr. Masako Kanai-Pak aus Japan, stellte die Implementierung von Primary Health Care aus Sicht ihres Heimatlandes vor.

Aus Kopenhagen zugeschaltet, gab Dr. Hans Kluge von der WHO einen kurzen Einblick in die Agenden der Abteilung "Gesundheitssystem und öffentliche Gesundheit für die Europäische Region". Das Regionalbüro ist Ländern der Europäischen Region bei der Gestaltung, Annahme und Umsetzung umfassender Konzepte, Strategien und Instrumente für die Gesundheitssysteme und den Bereich der öffentlichen Gesundheit behilflich.

Dr. Otmar Kloiber, Generalsekretär der World Medical Association, sprach über die politischen und ethischen Herausforderungen der globalen Gesundheitsversorgung. Die Organisation versteht sich als Interessensvertretung der Ärzteschaft und ihrer Patientinnen und Patienten. MMag. Elisabeth Rappold von der Gesundheit Österreich GmbH hielt einen Vortrag über mögliche Wege, Primary Health Care in Österreich voranzutreiben und vorhandene Potenziale für die Patienten (etwa beim Zugang zu den Dienstleistungen und deren Attraktivität) und beteiligten Berufsgruppen (etwas bei der Verbesserung der Arbeitsbedingungen und des Praxiszugangs) zu erschließen.


V.l.n.r.: Elisabeth Rappold (Gesundheit Österreich GmbH), Judith Shamian (Präsidentin des International Council of Nursing) und Jürgen Osterbrink (Mitglied des ICN-Boards) beim Symposium zum Thema "Primary Health Care – a world wide perspective".