Die Zukunft der medizinischen Universitäten: Treffen hochkarätiger Vortragender an der PMU

28.03.2019


Bidl links: Hochkarätige Expertinnen und Experten aus dem In- und Ausland treffen sich an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität derzeit zum Austausch und zu Diskussionen.

Rechtes Bild v.l.n.r.: Das Symposium vereint auch die Rektoren der medizinischen Universitäten Österreichs, Prof. Dr. Hellmut Samonigg (Medizinische Universität Graz), Prof. Dr. Wolfgang Fleischhacker (Medizinische Universität Innsbruck), Prof. Dr. Herbert Resch (Paracelsus Medizinische Privatuniversität), Prof. Dr. Rudolf Mallinger (Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften) und Prof. Dr. Markus Müller (Medizinische Universität Wien).



Die Zukunft der Medizinischen Universitäten und ihrer Universitätskliniken ist eng mit den rasanten Entwicklungen in der Medizin, der Wissenschaft und den Gesundheitssystemen verknüpft. Die enorme Vermehrung des wissenschaftlichen und technologischen Wissens, die Digitalisierung und auch ökonomische und gesundheitspolitische Umbrüche stellen die Handelnden vor enorme Herausforderungen. Durch die Nutzung moderner Technologien wird eine bisher unerreichte Präzision bei Diagnose, Therapie und Prävention von Erkrankungen möglich, die Integration von Patientendaten in die Forschung scheint ungeahnte Möglichkeiten zu bieten. Telemedizin, Big Data, Machinery Learning, Artificial Intelligence – sie werden in Zukunft die medizinische Entwicklung wesentlich mitbestimmen, darüber hinaus aber auch das gesellschaftliche Leben verändern.

Nicht nur die technologischen, strukturellen und finanziellen Rahmenbedingungen müssen an das neue Zeitalter angepasst und bewältigt werden. Auch die Lehrenden an den medizinischen Universitäten sehen sich mit großen Herausforderungen konfrontiert. Stehen wir vor einer grundlegenden Umgestaltung des Lehr- und Lernprozesses? Wird der Lehrende vom Wissensvermittler zum Förderer und Coach? Und ist der persönliche Kontakt zwischen Lehrenden und Studierenden in weiterer Zukunft überhaupt beizubehalten?

Im Rahmen des zweitägigen internationalen Symposiums "Forum Medizin 21: Die Zukunft der medizinischen Universitäten" kommen heute und morgen die Rektoren der Medizinuniversitäten Österreichs sowie hochkarätige Expertinnen und Experten aus Universitätsmedizin, Universitätskliniken, Wissenschaft, Technologie und Forschung aus dem In- und Ausland an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität (PMU) in Salzburg zusammen. Die Veranstaltung wird von der Paracelsus Universität und der Maastricht University – in Zusammenarbeit mit den Universitätskliniken Salzburg, Maastricht University Medical Centre+, Association of Academic Health Centers International (AAHCI) und AAHCI European Regional Office – ausgerichtet. Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer (Bild oben) begrüßte auch im Namen des Landes Salzburg die nationalen und internationalen Gäste.

Im Beisein von Univ.-Prof. Dr. Heinz Faßmann (im Bild rechts), Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung, erwarten die rund 180 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zahlreiche Impulsvorträge, Referate und Podiumsdiskussionen rund um die zentralen Herausforderungen, welche den rasanten Entwicklungen in Medizin, Wissenschaft und Gesundheitssystemen sowie der Technologisierung und Digitalisierung in der Medizin geschuldet sind. Unter anderem konnten Dr. Klement Tockner (Präsident des FWF Wissenschaftsfonds), Prof. Richard Weinshilboum (Mayo Clinic), DI Dr. Sabine Herlitschka (Vorstandsvorsitzende der Infineon Technologies Austria AG), Prof. Dr. Simon Shorvon (UCL Institute of Neurology am University College London) und Prof. Dr. Markus Müller (Rektor der Medizinischen Universität Wien) als Vortragende gewonnen werden.

In einem Pressegespräch vor der Eröffnung des Symposiums erläuterten Priv.-Doz. Dr. Paul Sungler (Geschäftsführer der Salzburger Landeskliniken Betriebsgesellschaft mbH), Prof. Dr. Martin Paul (Regional Ambassador der Association of Academic Health Centers International – AAHCI und Präsident der Maastricht University), Prof. Dr. Herbert Resch (Rektor der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität), Prof. Dr. Antonio Loprieno (Vorsitzender des Österreichischen Wissenschaftsrates), und Dr. Christian Stöckl (Landeshauptmann-Stv. und Referent für Finanzen, Gesundheit und Spitäler des Landes Salzburg) einige der brennendsten Themen des Symposiums, mit denen die medizinischen Universitäten und ihre Universitätskliniken als Stätten der Wissensvermittlung, Hochleistungsmedizin und Forschung bereits jetzt konfrontiert sind und die in Zukunft auf sie zukommen werden (im Bild oben v.l.n.r.).

Einen Einblick in das Symposium zeigen das Video und unser Flickr-Foto-Stream.

Nähere Informationen zu den Inhalten des Symposiums finden Sie hier.
Mehr über Programm und Referenten/innen gibt es unter www.forummedizin21.at.