Doc-fForte: Forschungsstipendium an Carolin Steffenhagen. Kooperation mit der Akademie der Wissenschaften abgeschlossen

25.02.2011

Die Österreichische Akademie der Wissenschaften vergibt im Rahmen des Doc-fForte-Programmes (Frauen in Forschung und Technologie) Förderungen zur Erarbeitung der Dissertation sowie für post-doktorale Forschung für die Dauer von max. 3 Jahren.

Die Diplombiologin Carolin Steffenhagen vom Institut für Molekulare Regenerative Medizin (Vorstand: Prof. Ludwig Aigner) hat sich für dieses Stipendium im Rahmen Ihres Projektes „Mechanismen der Bindegewebsstammzell-induzierten Remyelinisierung“ beworben und in einem internationalen kompetetiven Auswahlverfahren den Zuschlag erhalten.

Dieses Projekt ist ein weiterer wichtiger Meilenstein in dem Verständnis zu Entstehung und Therapieentwicklung der Multiplen Sklerose, die eine chronisch entzündliche Erkrankung des Zentralnervensystems darstellt und durch einen chronischen Verlust der Nervenfaserschützenden Myelinschicht gekennzeichnet ist. Durch die Identifizierung mesenchymaler / Bindegewebsstammzellfaktoren, welche nachweislich - von Dr. Francisco Rivera aus der Arbeitsgruppe von Prof. Aigner gezeigt - die Bildung remyelinisierender Zellen fördern, sollen wertvolle Erkenntnisse zur Remyelinisierung gewonnen werden, die zukünftig den Einzug in die klinische Anwendung finden könnten.

Die Verleihung der Preise fand am 25. Februar 2011 in den ehrwürdigen Räumen der Akademie der Wissenschaften in Wien statt.


v.l.n.r.: Diplombiologin Carolin Steffenhagen und Bundesministerin für Wissenschaft und Forschung Dr. Beatrix Karl

Kooperation zwischen ÖAW und Paracelsus Universität

Die Paracelsus Medizinische Privatuniversität und die Österreichische Akademie der Wissenschaften haben aufgrund dieser Initiative einen Kooperationsvertrag über3 Jahre geschlossen.