Erfolgreiche Kongresse: Forum Medizin 21 und EFSMA - European Congress of Sports Medicine

31.10.2011

Das "Forum Medizin 21", zugleich 45. Kongress für Allgemein und Familienmedizin der DEGAM in Zusammenarbeit mit der ÖGAM und SÜGAM, fand von 22. bis 24. September 2011 in Salzburg statt. Das Interesse am diesjährigen Thema "Polypharmakotherapie im Spannungsfeld zwischen Klinik und Hausarzt" war groß.

Die Rolle des Hausarztes im Hinblick auf eine älter werdende Bevölkerung und der damit einhergehenden Zunahme von chronischen Krankheiten, Multimorbidität und damit Polypharmakotherapie sowie deren Folgen wurden diskutiert. Zahlreiche Beiträge widmeten sich diesen Zukunftsthemen aus inhaltlicher und/oder organisationstheoretischer Sicht. An der Podiums-diskussion zum Thema „Wissenschaft trifft Politik – Zukunft der hausärztlichen Versorgung in Österreich und Deutschland“ war auch der österreichische Bundesminister für Gesundheit, Dr. Alois Stöger, beteiligt.

„Wir haben das Forum als fachübergreifenden Kongress, in den auch gesundheitspolitische Aspekte mit einfließen, angelegt“, sagt Andreas Univ.-Prof. Dr. Andreas Sönnichsen, Vorstand des Instituts für Allgemein-, Familien- und Präventivmedizin und wissenschaftlicher Leiter des Kongresses. Die hochkarätigen Vorträge, praxisnahen Workshops und angeregten Diskussionen waren gut besucht. Über 450 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus allgemeinmedizinischer Wissenschaft und Praxis diskutierten Inhalte und Aufgaben der Primärversorgung vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung und dem drohenden Hausärztemangel.


Univ.-Prof. Dr. Andreas Sönnichsen, wissenschaftlicher Leiter des Forum Medizin 21, begrüßte die Gäste.


Gesundheitsminister Dr. Alois Stöger bei seiner Ansprache am Eröffnungssymposium.


Der „7th EFSMA - European Congress of Sports Medicine and the  3rd Central European Congress of  Physical Medicine and Rehabilitation in Salzburg“ ging vom 26. bis 29. Oktober 2011 im Kongresshaus Salzburg über die Bühne. Organisiert von Univ.-Prof. Dr. Anton Wicker, Vorstand der Universitätsklinik für Physikalische Medizin, trafen sich rund 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer internationaler Herkunft zum Austausch über Sportmedizin, Physikalische Medizin und Rehabilitation. Sie waren zum Teil weit angereist, unter anderem aus den Arabischen Emiraten, Australien, Brasilien, Indonesien, Japan oder Thailand.

Als besondere Kongress-Highlights wurden die wissenschaftlichen Sitzungen über Sarkopenie (Muskelabbau) und dessen Verhinderung gesehen, ebenso gut besucht und als Schwerpunkt hervorzuheben waren die Erkenntnisse über die Möglichkeiten der funktionellen Rehabilitation bei Patienten mit Problemen am Bewegungsapparat sowie die genetische Komponente als Grundlage von Therapieprogrammen.

„Es wurde von den Teilnehmern als äußerst positiv empfunden, dass jeder Themenbereich sowohl aus der Sicht der Sportmedizin als auch aus der Sicht der Physikalischen Medizin und Rehabilitation betrachtet wurde“, freut sich Anton Wicker über den Erfolg des Kongresses. „In der Zwischenzeit wurde auch von internationalen Vereinigungen der Wunsch geäußert, dass es sehr sinnvoll wäre, solche ,Joint´-Kongresse öfters zu veranstalten.“


Univ.-Prof. Dr. Anton Wicker, Leiter des Organisationskomitees, bei seiner Eröffnungsansprache in der Salzburger Residenz.


Beim Gala Dinner im Hangar-7 lernten die internationalen Gäste die kulinarischen Genüsse des Tagungsortes kennen.