Erfolgreiche Wissenschaftskommunikation für den guten Zweck. Die Universität spendet das Preisgeld dem Verein „pro mente“

03.02.2010

Die Station „Was reizt uns?“ an der Paracelsus Universität wurde November 2009 im Zuge der Langen Nacht der Forschung zur zweitbesten Station im Bundesland Salzburg gewählt. Am gestrigen Abend, dem 3. Februar 2010, bedankte sich die Universität bei allen Mitwirkenden. Im Rahmen dieser kleinen Feier wurde das Preisgeld für den 2. Platz in Höhe von 1.000 Euro dem Verein „pro mente | sbg“ gespendet.

„pro mente“ ist eine gemeinnützige Gesellschaft, die sich um psychisch kranke Menschen kümmert. Für Menschen mit schweren Depressionen ist es mitunter ein unüberwindbares Problem das Haus zu verlassen. Daher helfen die pro mente-MitarbeiterInnen den psychisch Kranken als ambulante Wohnassistenz das alltägliche Leben zu bewältigen.

V.l.n.r.: Forschungsdekan Prof. Christoph Stuppäck mit der Geschäftsführerin von pro mente Salzburg Mag. Margret Korn

Vier MitarbeiterInnen, die ihr Psychologiestudium bereits abgeschlossen haben und sich in weiterführenden Ausbildungen befinden, besuchen ehrenamtlich im Rahmen ihres Praktikums die KlientInnen zu Hause und helfen vor Ort für die PatienInnen schwierige Situationen zu meistern. Ziel dieser Unterstützung ist eine Stabilisierung der KlientInnen in ihrer gewohnten Umgebung und im Alltag. Grundsatz der ambulanten Wohnassistenz ist das Motto: „Hilfe zur Selbsthilfe“. In diesem Sinne werden mit den KlientInnen Strategien erarbeitet, wie sie wieder ein selbstbestimmtes und selbständiges Leben führen können.

Das Preisgeld der Langen Nacht der Forschung wird für dieses tolle Projekt eingesetzt. Die Universität hofft dadurch zumindest einen kleinen Beitrag zur Verbesserung der Lebenssituation der psychisch kranken Patientinnen und Patienten geleistet zu haben.