Erste Forschungskonferenz des Zentrums für Querschnitt- und Geweberegeneration SCI-TReCS

18.11.2014


Bei der ersten SCI-TReCS-Forschungskonferenz wurden 18 Studien vorgestellt und 44 Poster präsentiert. Die drei besten Poster wurden von einer Jury ausgewählt und prämiert.



Als Höhepunkt des Forschungsjahres im Zentrum für Querschnitt- und Geweberegeneration (Spinal Cord Injury & Tissue Regeneration Center Salzburg – SCI-TReCS) der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität (PMU) fand am 13. November 2014 die erste Forschungskonferenz statt. Insgesamt 61 Beiträge aus 12 beteiligten Institutionen – sechs Universitätskliniken, vier Universitätsinstitute, Laura Bassi Zentrum THERAPEP und GMP-Labor – wurden eingereicht. Die von einer internationalen Jury ausgewählten besten 18 Studien wurden in Vorträgen vorgestellt. Weitere 44 Projekte wurden als Poster präsentiert, wovon die drei besten Poster von einer Jury ausgewählt und prämiert wurden.

Eröffnet wurde die Forschungskonferenz mit einem "Vision Statement" von PMU-Rektor Univ.-Prof. Dr. Herbert Resch. Unter dem Motto "I have a dream" wurden nicht nur die nächsten Schritte in der Forschung im SCI-TReCS dargelegt, sondern vor allem auch die Vision, Querschnittslähmung eines Tages heilbar zu machen. Eine wesentliche Idee des neuen Zentrums ist dabei die gegenseitige Befruchtung der Stammzellforschung, Neurobiologie und der Gewebe- und Immunsystem-Regenerationsforschung.

Das wissenschaftliche Highlight der Veranstaltung war zweifellos die Keynote Lecture von Prof. Dr. Anthony J. Windebank, Leiter der Regenerativen Neurobiologie an Mayo Clinic in Rochester, Minnesota (USA). Er stellte neueste Entwicklungen und innovativen Konzepte zur Regeneration des Nervensystems vor. Weitere Vorträge und Schwerpunktthemen zu Stammzellforschung und Geweberegeneration zeigten das breite Spektrum der Forschungsprojekte.

Das erste SCI-TReCS-Summit war somit erfolgreicher Höhepunkt und würdiger Abschluss des ersten Jahres im 2013 fertiggestellten und bezogenen Forschungs- und Lehrgebäude "Haus C" der Paracelsus Universität. Durch den offenen Austausch von Ideen und Resultaten wurden, wie erhofft, die Kooperationsmöglichkeiten zwischen den Forschungsgruppen gestärkt. Darüber hinaus konnten auch weitere gemeinsame Projekte zwischen der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität und der Mayo Clinic initiiert werden.



Anthony Windebank, Neurologe an der Mayo Clinic in Minnesota/USA und langjähriger Freund der Universität (Bild oben), sprach in seiner Keynote über Entwicklungen und Konzepte zur Regeneration des Nervensystems.