Erstmals ÄrztInnen und Pflegende aus Bayern bei Covid-Training

26.04.2021

Im Medizinischen Simulationszentrum Salzburg (CRCS) haben bereits rund 100 Mitarbeiter des Uniklinikums ein Covid-Training durchgeführt. In realistischen Szenarien wird dabei Know How im Umgang mit der Pandemie vermittelt. Jetzt fand die Schulung erstmals für Kollegen aus Bayern statt.

Mehr als 50 MedizinerInnen und Pflegende der Kliniken Südostbayern (SOB) simulierten herausfordernde Situationen.

Im CRCS-Zentrum (Paracelsus Universität und Landeskliniken sind beteiligt) wurden Erfahrungen aus der ersten Welle der Pandemie gesammelt und für Covid-Simulationstrainings aufbereitet. „Es geht darum, die Abläufe im Team zu optimieren, um einerseits die PatientInnen zu schützen und andererseits auch den ständigen Selbstschutz sicherzustellen. Der emotionale und kommunikative Umgang mit schwierigen Situationen ist entscheidend“, erklärt CRCS-Leiter Florian Lagler, wie Teams aus Gesundheitsberufen profitieren.

Für die TeilnehmerInnen der Kliniken Südostbayern simulierten Geschäftsführer Florian Lagler und Oberarzt Marc Baumann verschiedene Situationen wie Zusatzbelastung durch Schutzausrüstung oder die Integration stationsfremder MitarbeiterInnen. Auch ExpertInnen aus Intensivmedizin und –pflege, Hygiene sowie klinischer Psychologie und Risikomanagement gaben bei den Trainings wertvolle Ratschläge. Die TeilnehmerInnen aus Traunstein, Bad Reichenhall und Trostberg hatten in dreistündigen Terminen die Möglichkeit, sich über den fordernden Alltag in Zeiten der Pandemie auszutauschen.