Forscherteam um Peter Schuller-Goetzburg gewinnt Rudolf Slavicek-Preis

18.10.2011

Für ihre Publikation über eine neue Operationsmethode bei Zahnimplantaten im Oberkiefer erhielten Peter Schuller-Götzburg von der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität, die Forscher Karl Entacher, Werner Pomwenger und Alexander Petutschnigg von der Fachhochschule Salzburg und Franz Watzinger, Leiter der Abteilung Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie am Landesklinikum St. Pölten, gemeinsam den Rudolf Slavicek-Preis. Der Wissenschaftspreis wird von der Österreichischen Gesellschaft für Zahn-, Mund und Kieferheilkunde für herausragende wissenschaftliche Publikationen auf dem Gebiet der Zahnheilkunde vergeben und ist mit 3.000,- Euro dotiert.

Die aktuelle Studie befasst sich mit einer neuen Operationsmethode im Oberkiefer mit extrem dünnen Kieferkammknochen. In diesem Fall wird ein Knochenspan zusätzlich zum Knochenaufbaumaterial mit einer speziellen Operationstechnik eingebracht. Mit der Finiten-Element-Methode lässt sich nun eindeutig nachweisen, dass diese neue Methode die Kaukräfte schonender in den Knochen und den Knochenaufbau überträgt. Peter Schuller-Götzburg, Leiter des Forschungsprogramms für Prothetik-, Biomechanik- und Biomaterialforschung an der Paracelsus Universität, ist überzeugt, dass die Ergebnisse eine höhere Stabilitat des Implantats beim Einsetzen und eine kürzere Einheilphase ermöglichen: „Das Implantat kann früher belastet werden.“

Die wissenschaftliche Publikation mit dem Originaltitel "Sinus lift with cortical bone graft block: a patient-specic 3D-finite element study” wird in diesem Jahr im Fachmagazin „The International Journal of Oral & Maxillofacial Implants“ veröffentlicht.


Bild (v.l.n.r.): Dr. Karl Entacher, DDr. Peter Schuller-Götzburg, DI (FH) Werner Pomwenger und Dr. Alexander Petutschnigg.