Großer Besucherandrang bei der "Langen Nacht der Forschung" an der Paracelsus Universität

07.04.2014


Anschauen, anfassen, mitmachen: Die Vielfalt der Forschungsthemen an der Paracelsus Universität zog große und kleine Besucher in ihren Bann.



Im Rahmen der bundesweiten "Langen Nacht der Forschung" am 4. April 2014 nutzten rund 1060 Wissenschaftsinteressierte die Möglichkeit, sich einen Einblick in den Forschungsalltag an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität zu verschaffen. Der medizinische Pfad im neuen Forschungs- und Lehrgebäude Haus C der Universität umfasste 16 Stationen und bot den Besucherinnen und Besuchern eine umfassende Themenschau rund um das Motto "Wie man Nerven, Sehnen und Knochen neu wachsen lassen kann. Das neue Zentrum für Querschnitts- und Geweberegeneration Salzburg".

Rektor Univ.-Prof. Dr. Herbert Resch und Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Christian Stöckl eröffneten um 17.00 Uhr im Beisein von Forschungsdekan Univ.-Prof. Dr. Gerd Rasp, Univ.-Doz. Dr. Paul Sungler, Geschäftsführer der Salzburger Landeskliniken, und Rollstuhlrennfahrer Thomas Geierspichler die Großveranstaltung im Foyer des Hauses C. Danach konnten sich die Besucher frei durch vier Etagen des Gebäudes bewegen.


Forschungsdekan Gerd Rasp, Rektor Herbert Resch, SALK-Geschäftsführer Paul Sungler und Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl (v.l.) mit Rollstuhlrennfahrer Thomas Geierspichler.



Forschung zum Anschauen, Angreifen, Mitmachen war die Devise – und so konnten die großen und kleinen Gäste ihre Bewegungskoordination auf der sensomotorischen Spielwiese testen, der Anatomie der Wirbelsäule am 3D-Visualisierungstisch auf den Grund gehen und den Aufbau von Sehnen an einer präparierten Schweinestelze erkennen. Eine Station von sieben studentischen Rettungssanitätern und dem Clinical Research Center Salzburg zeigte die Rettungskette am Beispiel eines Verunglückten von der Bergung und Erstversorgung über den Transport und der Umlagerung bis zur Reanimation nach Herzstillstand.

In zwei Hörsälen, wo Operationen an der Wirbelsäule demonstriert und die Beeinflussung von Gehirnfunktionen gezeigt wurden, herrschte großer Andrang. Ebenso in der Zellkultur und in der Mikroskopie, wo sich alles um Sehnen- und Nervenzellenzüchtung sowie um Stammzellprogrammierung drehte. An der gemeinsamen Station der Universitätsklinik für Urologie und dem Institut für Physiologie und Pathophysiologie erlebten die Besucher die Demonstration eines Blasenschrittmachers und konnten am Laparoskopie-Simulator selbst Stimulationselektroden an Nerven platzieren. Weitere Highlights des medizinischen Forschungspfads waren die Führung durch das GMP-Labor (Reinraumlabor) und der Vortrag von Rollstuhlrennfahrer Thomas Geierspichler über sein Leben mit Querschnittslähmung.


Rund 1060 Forschungsinteressierte tummelten sich von 17 bis 23 Uhr am medizinischen Forschungspfad der Paracelsus Universität.