45 Humanmedizin- und 12 Pflegewissenschafts-Absolventen feierten ihren Abschluss im Hangar-7

22.09.2017

Familienangehörige, Freunde, Universitätsleitung und -mitarbeiter feierten mit den Absolventinnen und Absolventen ihren großen Tag.



Freude und Stolz herrschten bei der Akademischen Feier zum Studienabschluss am 22. September 2017, einem besonderen Tag im akademischen Jahr der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität (PMU). Nach Jahren intensiven Studiums feierten 45 Humanmedizin- und 12 Pflegewissenschafts-Absolventen der Paracelsus Universität im außergewöhnlichen Ambiente des Hangar-7 ihren Abschluss.

Mit den jungen Doktores und Bachelors freuten sich die Würdenträger der Paracelsus Universität – Rektor Univ.-Prof. Dr. Herbert Resch, Univ.-Prof. Dr. Eva Rohde (Vizerektorin), Univ.-Prof. Dr. Gerd Rasp (Forschungsdekan), Univ.-Prof. Dr. Christian Pirich (Dekan für Studium und Lehre), Univ.-Prof. Dr. Heinrich Magometschnigg (Dekan für klinische Angelegenheiten) sowie Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Osterbrink (Vorstand Institut für Pflegewissenschaft und -praxis sowie Vize-Dekan für Forschung).

Rektor Herbert Resch gratulierte den Medizinern und Pflegewissenschaftern herzlich zum erfolgreichen Studienabschluss. "Der Erfolg einer medizinischen Leistung am Patienten hängt nicht nur von der ärztlichen Leistung ab. Er hängt ab vom Zusammenwirken der einzelnen Berufsgruppen, die an der Patientenbetreuung beteiligt sind – und hier wiederum ganz besonders von der Teamarbeit zwischen Ärzteschaft und Pflege", betonte er. Mit der Ausbildung an der Paracelsus Universität hätten sich die angehenden Ärzte und Pflegewissenschafter in die Lage versetzt, eine leitende Rolle in der Gesundheitsversorgung einzunehmen. Resch bedankte sich bei den Lehrenden, den kooperierenden Lehrkrankenhäusern und den Partneruniversitäten, besonders auch bei der Mayo Clinic School of Medicine der renommierten Mayo Clinic in Rochester/USA. Letztere war durch Jane Mayer, Koordinatorin des Forschungstrimesters für die PMU-Medizinstudierenden innerhalb der Mayo Clinic, bei der Feier vertreten.


Linkes Bild: Prof. Ram Shrestha aus Nepal, Gründer des Dhulikhel Hospitals und Rektor der Kathmandu University School of Medical Sciences, hielt eine berührende Festrede. Rechtes Bild: Das Hütewerfen ist der wohl am meisten herbeigesehnte Moment im Studium.



Ein weiterer ausländischer Gast und Kooperationspartner der Paracelsus Medizinischen Privatuni-versität, Prof. Dr. Ram Shrestha, Gründer des Dhulikhel Hospitals in Kathmandu/Nepal und Rektor der Kathmandu University School of Medical Sciences (KUSMS), war als Festredner geladen. Er erzählte über seine enge Verbundenheit zu Österreich – durch sein Medizinstudium in Wien und seine Facharztausbildung zum Chirurgen in Vorarlberg. Nach seiner Rückkehr nach Nepal gründete er 1996 das Dhulikhel Hospital, das heute 2,3 Mio. bedürftige Menschen in der Region versorgt. "Jeder Tag bringt neue Herausforderungen und ist ein Weg, auf dem wir uns weiterentwickeln. Das Leben anderer zu verbessern, ist die Belohnung für alle Anstrengungen und Rückschläge", gab er den Absolventinnen und Absolventen mit auf den Weg. Für deren neuen Lebensabschnitt gab er drei Ratschläge: "1. Dream different – brechen Sie Normen und Konventionen, 2. Beharrlichkeit und Ausdauer sind der Schlüssel zum Erfolg, 3. Setzen Sie sich keine zu engen Grenzen und lassen Sie sich nicht vom Ziel abbringen."

Auch Prof. Jürgen Osterbrink plädierte für Kühnheit: "Haben Sie Mut! Haben Sie den Mut, heute und auch weiterhin stolz zu sein auf das, was Sie mit Ihrem Universitätsabschluss geleistet haben; und dann den Mut, auch weiterhin das auszuhalten, was sie im Studium ausgehalten haben: sich nicht mit einer Frage zufriedenzugeben, sondern immer die Antwort zu suchen, die die Dinge lebendig und veränderbar hält." Nicht allein Rechte einzufordern, sondern Pflichten zu übernehmen, sei gefragt: "Die Gesellschaft erwartet nicht nur, dass Sie einen guten Job ausfüllen, sondern sich auch gesellschaftlich engagieren. Mischen Sie mit, gestalten Sie aktiv und seien Sie durchaus –wenn erforderlich – unbequem."

Stellvertretend für seine Kolleginnen und Kollegen ließ Medizinabsolvent Sebastian Bachmayer die fünf Jahre Studium revue passieren. Für die Pflegewissenschafterinnen und -wissenschafter hielten Markus Altenburger und Susanne Goller die Abschlussrede.


   DIE ABSOLVENTINNEN UND ABSOLVENTEN:


Doctores medicinae universae (Studium der Humanmedizin):

Hans-Christoph AsterSebastian BachmayerLeopold Bauer
Anabel BergerAnn-Katrin BezlerFabian Brunner
Birgit BurdaSara DenicolóAnna-Simone Düsing
Lukas DenkmayrArne EstlerFlorentina Ferstl
Marie FrömmrichJulia Garnweidner-RaithAntonia Greb
Felix HamlerFelix HartigKoloman Heil
Johannes Hubner Philippa JaegerKaroline Kapellmann
Teresa KienerSebastian KisMichael Kofler
Verena KöttstorferChristof MittermairValentina Norz
David OswaldSara PadingerAndreas Peer
Elena PeschNadine PillichshammerAnna Ridder
Johanna SchmidtEva SchulzThomas Simetinger
Tobias SpinglerVictoria StefanitschLukas Steinkellner
Priska SummerArijan TadzicClemens Vanicek
Tiziana von MüllerJohanna Webhofer

Bettina Wiener-Fererhofer

Bachelors of Science in Nursing (Pflegewissenschaft 2in1-Modell):

Christina Dorfmayr
Hannes Eiblwimmer
Miriam Hartl
Nicole Lindorfer
Julia Semper
Patrick Stieglbauer
Sandra Winklmayr


Bachelors of Science in Nursing (Pflegewissenschaft Online):

Markus Altenburger
Gertrud Fahlbusch
Susanne Goller
Thomas Hofbauer
Karl-Heinz Richert