Hertha-Firnberg-Stipendium des FWF geht an junge PMU-Wissenschafterin

20.04.2015


FWF-Vizepräsidentin Christine Mannhalter (li.) und BMWFW-Sektionschefin Barbara Weitgruber (re.) verliehen Julia Marschallinger das Hertha-Firnberg-Stipendium.



Dr. Julia Marschallinger vom Institut für Molekulare Regenerative Medizin der Paracelsus Universität wurde das kompetitive Hertha-Firnberg-Stipendium des FWF zugesprochen. Das Karriereentwicklungsprogramm für Wissenschafterinnen sichert Marschallinger die Finanzierung der eigenen Stelle für drei Jahre und ermöglicht ihr, einen zentralen Mechanismus der Gehirnalterung zu erforschen, den sie medikamentös bereits jetzt schon beeinflussen und dadurch  das Gehirn verjüngen kann. Gleichzeitig ist das Stipendium mit einem einjährigen Forschungsaufenthalt an der renommierten Stanford University in Kalifornien im Labor von Tony Wyss-Coray gekoppelt.

FWF-Vizepräsidentin Univ.-Prof. Dr. Christine Mannhalter und Mag. Barbara Weitgruber, Sektionschefin des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, verliehen Julia Marschallinger das Hertha-Firnberg-Stipendiums im feierlichen Rahmen des Jesuitensaals in der Aula der Wissenschaften in Wien.

Das Postdoc-Programm Hertha Firnberg wurde zur Förderung von Frauen am Beginn ihrer wissenschaftlichen Karriere eingerichtet. Univ.-Prof. Dr. Ludwig Aigner, Vorstand des Instituts für Molekulare Regenerative Medizin, freut sich über den Erfolg seines Schützlings: "Wir sind natürlich mächtig stolz auf Julia Marschallinger und freuen uns als zu hundert Prozent drittmittelfinanziertes Institut über das Stipendium. Der Forschungsaufenthalt bei Tony Wyss-Coray in Stanford wird zudem unsere Kooperation mit diesem hochkarätigen Institut verstärken."