Klinisches Forschungsprojekt der PMU unter 15 hochkarätigen geförderten "KLIF"-Projekten des FWF

09.10.2013


Die erfolgreichen Einreicher: Dr. Verena Wally und Univ.-Prof. Dr.  Johann Bauer vom Forschungsprogramm für Therapie bei Genodermatosen (Epidermolysis bullosa) an der Salzburger Universitätsklinik für Dermatologie.



Im Rahmen des "KLIF"-Projekts des FWF (Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung) werden in den kommenden drei Jahren 15 hochkarätige Projekte der Klinischen Forschung an den drei Medizinischen Universitäten in Wien, Innsbruck und Graz und an der Paracelsus Medizinische Privatuniversität mit insgesamt 2,7 Millionen Euro gefördert. Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle und FWF-Vizepräsidentin Christine Mannhalter gaben vor kurzem die Ergebnisse der dritten Ausschreibung zur Klinischen Forschung (KLIF) bekannt.

Aus den 118 eingereichten Projektanträgen mit einem Antragsvolumen von 27,4 Millionen Euro hatte der international besetzte wissenschaftliche Beirat auf Basis internationaler Gutachten 15 Projekte gewählt, die vom FWF-Kuratorium in Folge bewilligt wurden. "KLIF ist ein erfolgreicher Stimulus: Was als Pilotprojekt begonnen hat, wird nun vom Wissenschaftsfonds FWF in sein reguläres Förderportfolio aufgenommen", sagte Wissenschafts- und Forschungsminister Töchterle.

Die 15 bewilligten Projekte umfassen klinische Fragestellungen in den Gebieten der Augenheilkunde, Bariatrie, Dermatologie, Kardiologie (Herzchirurgie), Herz- und Kreislauferkrankungen, Krebsforschung, Psychiatrie und Neurologie, Radiologie, Rheumatologie, Spezifische Prophylaxe sowie Transplantationsmedizin. Sieben Projekte werden an der Medizinischen Universität Wien, fünf an der Medizinischen Universität Innsbruck, zwei an der Medizinischen Universität Graz sowie eines an der Paracelsus Medizinische Privatuniversität (PMU) durchgeführt werden. Das PMU-Projekt wird von Univ.-Prof. Johann Bauer von der Salzburger Universitätsklinik für Dermatologie / EB-Haus Austria verantwortet und von Dr. Verena Wally koordiniert. Es trägt den Titel "Diacerein für die Behandlung von Epidermolysis bullosa simplex".

Das heuer zum dritten Mal ausgeschriebene Programm KLIF hat zum Ziel, nicht auf Gewinn ausgerichtete, patientenorientierte klinische Forschung zu finanzieren, die von akademischen Forscherinnen und Forschern initiiert wird und an deren Ergebnissen keine unmittelbaren Interessen von Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft bestehen. Die Forschung muss Patienten/innen oder gesunde Probanden/innen involvieren und auf den Gewinn wissenschaftlicher Erkenntnisse und Einsichten zur Verbesserungen der klinischen Praxis oder der Optimierung von diagnostischen und therapeutischen Verfahren abzielen.

Daten, Zahlen und Fakten zur 3. KLIF-Ausschreibung sowie zu den Kurzbeschreibungen der bewilligten Projekte gibt es unter http://www.fwf.ac.at/de/projects/PDF/KLIF-factsheet_2013.pdf