Kooperation mit Prager Karlsuniversität

14.02.2008

Die Paracelsus Medizinische Privatuniversität ist eine neue attraktive Partnerschaft eingegangen. Die berühmte Karlsuniversität in Prag wird hinkünftig mit der Paracelsus Uni eng zusammenarbeiten, vor allem in der Forschung. Diese Verbindung in der Wissenschaft, aber auch in der Lehre, weist ein schönes Detail auf: Die Karlsuniversität ist die älteste Mitteleuropas und wurde 1348 gegründet, die Paracelsus Uni in Salzburg ist die jüngste im mitteleuropäischen Raum, gegründet 2002.

Die Kooperation wurde mit der feierlichen Unterzeichnung eines Vertrags an der Karlsuniversität am vergangenen Samstag offiziell gemacht. Rektor Prof. Herbert Resch und Prof. Markus Ritter, Dekan für Forschung an der Paracelsus Uni, waren nach Prag gereist und wurden in Abwesenheit des dortigen Rektors von Prorektor Prof. Jan Skrha gebührend empfangen. Eine Zusammenarbeit in der Forschung gibt es bereits in der Molekularbiologie (auch die Naturwissenschaftliche Fakultät der Universität Salzburg ist dabei Partner) oder an der Uniklinik für Gefäßchirurgie.

Zukünftig werden besonders im Bereich der regenerativen Medizin gemeinsame Forschungsprojekte in Angriff genommen - in Salzburg wird dafür eine neue Stiftungsprofessur eingerichtet.

Noch einige informative Zahlen im Vergleich der beiden Partneruniversitäten:

In Prag studieren 46.000 junge Menschen, die Universität wird von zirka 7000 Mitarbeitern, davon 745 Professoren), geführt. An der Paracelsus Uni sind knapp 300 Studierende und 55 Mitarbeiter. Der Jahresetat der traditionsreichen Karlsuniversität beträgt rund 230 Millionen Euro, das Budget der Paracelsus Universität liegt bei 6,5 Millionen Euro. Während die Paracelsus Uni kürzlich ein neues Gebäude eröffnet hat (Investitionssumme rund 6 Mio. Euro) sind in Prag am Stadtrand mehrere Gebäudekomplexe ausschließlich für Forschung im Entstehen.

Bild v.l.n.r.: Univ. Prof. Dr. H. Resch (Rektor der Paracelsus Universität) und Univ. Prof. MUDr. J. Škrha, DrSc. (Prorektor für Internationale Beziehungen und Mobilität)