Markus Paulmichl von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft für das Projekt „Peg-Anion-Net“ geehrt

16.09.2009

Auszeichnung für österreichische Spitzenleistungen in Europa

Am 16. September hat die Österreichische Forschungs-förderungsgesellschaft (FFG) zum dritten Mal unter dem Titel "Austrian Champions in European Research" 43 österreichische KoordinatorInnen von EU-geförderten Projekten im Rahmen eines Festaktes geehrt. Im Beisein von Generalsekretär Friedrich Faulhammer in Vertretung von Bundesminister Johannes Hahn wurde Univ.-Prof. Dr. Markus Paulmichl vom Institut für Pharmakologie und Toxikologie der Paracelsus Universität für sein Projekt „Peg-Anion-Net“ (Link auf PDF „Peg-Anion-Net“) ausgezeichnet.  

Foto: Überreichung der Urkunde an Prof. Markus Paulmichl

Im Projekt „Peg-Anion-Net“ wird die Proteomik, Epigenetik und Pharmakogenetik von „Aionen-Transportern“ untersucht. Diese Proteine spielen eine zentrale Rolle bei der Kontrolle des Zellwachstums, beim Pendred-Symptom (häufigste Form der angeborenen Innenohr-Schwerhörigkeit), bei Asthma-Bronchiale und auch bei Infektionen im Magen Darm-Bereich. Die Forschung legt hier auch den Grundstein für die Entwicklung von neuen Medikamenten. Das Projekt verbindet die Paracelsus Medizinische Privatuniversität mit der Università degli Studi di Milano, der Yale University und der Mayo Clinic.

Foto v.l.n.r: Pseiner (Geschäftsführung FFG), Bures (Ministerin), Egerth (Geschäftsführung FFG), Mitterlehner (Minister)

Foto: Die Preisträger

Weiterführender Link:
Pressekonferenz: EU fördert internationales Forscher-Netzwerk