Medizinisches Simulationszentrum Salzburg: Historischer Termin für die österreichische Intensivpflegeausbildung

25.03.2010

Nach einer umfangreichen Vorbereitung fanden am 16. und 18. März 2010 die österreichweit ersten simulationsbasierten Trainings zum "Zwischenfallsmanagement in der Intensivpflege" statt.

Das medizinische Simulationszentrum entwickelte für dieses Intensivpflegetraining in Kooperation mit dem Bildungszentrum des Salzburger Universitätsklinikums ein maßgeschneidertes ganztägiges Trainingsformat, an welchem bis zu zehn Intensivpflegepersonen teilnehmen können.

Bestandteile dieses Trainings sind neben den praktischen Aspekten der Notfallbewältigung, vor allem die richtige Kommunikation, sowie die Sensibilisierung für Themen der Sicherheitskultur und der richtige Umgang mit Fehlern. Als Lernplattform diente hierbei der so genannte HPS („Human Patient Simulator“), welcher in der Lage ist zahlreiche physiologische Körperfunktionen lebensnah zu simulieren.

Die Trainingsumgebung wurde einer Intensivstation nachempfunden, um den Teilnehmerinnen und Teilnehmern möglichst realitätsnahe Bedingungen zu schaffen und um dadurch einen optimalen Wissenstransfer in die Praxis zu ermöglichen. Die Trainingsgruppe empfand das Simulationstraining als äußerst lehrreich und zukunftsweisend. Das Simulationstraining müsse fixer Bestandteil der Pflegeausbildung werden, so die einhellige Meinung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

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