Neue Leiterin der Nürnberger Abteilung des Instituts für Anatomie der PMU, Prof. Gundula Schulze-Tanzil, vorgestellt

20.05.2015


V.l.n.r.: Wolfgang Söllner (Vizerektor), Univ.-Prof. Dr. Gundula Schulze-Tanzil (Leiterin der Abteilung des Instituts für Anatomie in Nürnberg) und Institutsvorstand Univ.-Prof. Dr. Felix Eckstein.
Foto: PMU/Rudi Ott



Am 13. Mai 2015 fand an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität in Nürnberg eine Pressekonferenz statt, in der die Leiterin der im Februar 2015 neu gegründeten Abteilung des Instituts für Anatomie, Univ.-Prof. Dr. Gundula Schulze-Tanzil, sowie das Anatomie-Curriculum vorgestellt wurden. Prof. Schulze-Tanzil kommt von der Charité-Universitätsmedizin in Berlin und ist von der Lehrsituation in Nürnberg sehr angetan: "An den staatlichen Unis wird das Fach Anatomie im Studium der Humanmedizin meist eher mosaikartig gelehrt. Das ist hier ganz anders." In insgesamt 657 Stunden wird das Fach von Grund auf vermittelt – inklusive eigenständiger Präparation und Umgang mit Schnittbildanatomie.

Bereits in der zweiten Hälfte des ersten Studienjahres beginnt für die 50 Medizinstudierenden der Anatomie-Unterricht. Dieser ist an der Paracelsus Universität zweistufig aufgebaut. "Zunächst stehen die Systematik und die Topographie des menschlichen Körpers auf dem Lehrplan", erklärt Univ.-Prof. Dr. Felix Eckstein, Vorstand des Instituts für Anatomie der Paracelsus Universität in Salzburg und Nürnberg. Erst danach besuchen die Studierenden den Präparierkurs, um den gelernten Stoff zu konsolidieren. Da die Studierenden der Paracelsus Universität die amerikanische Zulassungsprüfung "USLME Step 1" ablegen müssen, wird der Unterricht in englischer Sprache abgehalten.

Überzeugt hat Schulze-Tanzil aber nicht nur das Curriculum der Paracelsus Uni, sondern auch, dass mit dem Klinikum Nürnberg ein Großkrankenhaus dahinter steht, das ein großes Interesse an der Forschung zeigt. Besonders viel Spaß bereitet ihr auch der Umgang mit den Studierenden: "Da pro Studienjahr nur 50 eingeschrieben sind, ist der Kontakt zu den angehende Ärzten/innen viel persönlicher. Ich kann ihre Stärken und Schwächen erkennen und sie somit viel besser fördern."

Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Söllner, Vizerektor der Paracelsus Universität und Chefarzt der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Klinikum Nürnberg, ist froh, eine derart renommierte Anatomie-Professorin gewonnen zu haben. "Das Medizinstudium an der Paracelsus Uni zeichnet sich nicht nur dadurch aus, dass unsere Studierenden von Beginn an Kontakt zu Patienten/innen haben. Es ist auch stark wissenschaftsorientiert", erläutert er.