Neurogenese-Kurs für Jungwissenschaftler an der Paracelsus Universität

03.07.2014


Die jungen Wissenschafter beschäftigten sich im viertägigen Intensivkurs mit der Analyse adulter Neurogenese und dem Erwerben methodischer Voraussetzungen.



Das Institut für Molekulare Regenerative Medizin und das Institut für Experimentelle Neuroregeneration wurden zum zweiten Mal zum neurowissenschaftlichen Praxiszentrum für engagierte Jungwissenschafter/innen. Den Rahmen dafür bildete das EU-Projekt "INMiND – Imaging of Neuroinflammation in Neurodegenerative Diseases" in enger Kooperation mit dem Spezialforschungsbereich "Cell signaling in chronic CNS disorders" (SFB-F44) des FWF – Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung.

Inhaltliche Schwerpunkte des Trainings waren die Analyse adulter Neurogenese und das Erwerben methodischer Voraussetzungen dafür. Dazu wurde eine institutsübergreifende Vorlesungsreihe abgehalten. Die Inhalte reichten vom Gewinnen neuraler Stammzellpopulationen und deren standardisierter Versorgung bis zur Hypothesenbildung und entsprechenden Richtlinien für experimentelle Designs. Aus dem Vorlesungssaal direkt ins Labor geleitet, führten die Teilnehmer/innen alle praktischen Schritte, von der Präparation bis zur Bildgebung, selbstständig aus.

Neben einem umfassenden Methodenbündel zur Charakterisierung des Zellschicksals von neuralen Stamm- und Vorläuferzellen (in vivo und in vitro), stand die aktive Diskussion zwischen den Kursteilnehmern/innen im Mittelpunkt. Innerhalb der Gruppe wurde eine Fülle von Ideen, Hypothesen, praxisnahen Details und Erfahrungen intra- und interdisziplinär ausgetauscht. Die dabei erworbenen und weitergegebenen Kompetenzen bilden ein methodisches und inhaltliches Grundgerüst für zukünftige Kooperationen. Zwei Studenten wurden dankenswerter Weise von der Austrian Neuroscience Association (ANA) mit Reisestipendien unterstützt.

Weitere Informationen: