PMU-Architekten mit Staatspreis ausgezeichnet

09.12.2021

Die Architekten Berger + Parkkinen wurden für das Paracelsusbad mitten in Salzburg mit dem Staatspreis für Architektur und Nachhaltigkeit ausgezeichnet. Ihre Handschrift haben die Architekten auch an den beiden neuesten Gebäuden der PMU, dem Forschungshaus C und dem Haus D, hinterlassen. In einem TV-Bericht in Treffpunkt Kultur wurde auch die Leistung an der Strubergasse prominent präsentiert.

Alfred Berger, gebürtiger Pongauer, und seine finnische Frau betreiben ein Architekturbüro mit Sitz in Wien und Helsiniki. Sie entwerfen spektakuläre Bauten wie die nordischen Botschaften in Berlin oder die Erste Bank Arena in Wien. Sie setzen mit ihren Entwürfen neue Maßstäbe. Aufsehen erregten sie vor allem auch mit dem Paracelsus Bad, ein geschwungener Bau mit einem Kleid aus Keramiklamellen. Die Verglasung des Bades gibt den Blick auf die Umgebung frei.

Alfred Berger (re.) bei der Eröffnung von Haus C an der Seite vom damaligen Unterrichtsminister Karlheinz Töchterle

 

Bereits 2013 ging das Forschungshaus der PMU nach den Plänen von Berger + Parkkinen in Betrieb. „Wir wollten ein maßgeschneidertes Haus für die Universität planen, das den positiven Spirit dieser jungen Uni ausdrückt und weitertreibt“, betonte Berger bei der Eröffnung. Ein helles Foyer, die schwebenden Treppen, lichtdurchflutete Hörsäle: Die Raumkonzepte sind durchdacht, die Idee vom lebendigen Erdgeschoß wurde in Szene gesetzt. Die beiden Architekten analysieren die Anforderungen eines Ortes bis ins Detail. Tiina Parkkinen: „Wir machen Architektur für Menschen und wollen einen Mehrwert für Lebens- und Arbeitsräume schaffen.“ Auch das 2019 offiziell eröffnete Pharmazie-Haus (D) wurde von den Preisträgern entworfen. Sie setzten auch hier auf ein durchdachtes Lichtkonzept und die Verbindung zur Außenwelt.

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