PMU-Wissenschaft im Blickpunkt: ÖGU-Spende an ASCIS-Stiftung, FWF-Unterstützung für EB-Forschungsprogramm und Projekt "Sparkling Science"

01.11.2014


Großzügige Spende der Österreichischen Gesellschaft für Unfallchirurgie: Präsident Andreas Pachuck (re.) überreichte PMU-Rektor Herbert Resch einen Scheck in Höhe von 30.000 Euro für die Rückenmarksforschung.


Bei der 50. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Unfallchirurgie (ÖGU) von 2. bis 4. Oktober 2014 in Salzburg überreichte ÖGU-Präsident Dr. Andreas Pachuck dem  Rektor der Paracelsus Universität, Univ.-Prof. Dr. Herbert Resch, einen Scheck über 30.000 Euro für die Rückenmarksforschung. Das Geld kommt der ASCIS-Stiftung (Austrian Spinal Cord Injury Study) zugute, die sich der Langzeiterfassung der Daten von Patienten/innen mit Querschnittsverletzungen widmet. Die österreichweite Studie verfolgt den Zweck, einerseits epidemiologische Daten zu erheben und andererseits Antworten auf die Frage der Bedeutung des Zeitpunktes des operativen Vorgehens zu bekommen. Darüber hinaus sind klinische Studien mit Einsatz von Medikamenten in der Frühphase der Verletzung notwendig und geplant.



Der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) hat bei der Kuratoriumssitzung Anfang Oktober den Antrag des Forschungsprogrammes "Molekulare Therapie bei Genodermatosen – Antisense Oligonukleotid vermittelte Verbesserung der SMaRT Therapie" der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität (PMU) mit der finanziellen Unterstützung von 171.000 Euro genehmigt. Unter der Leitung von Dr. Ulrich Koller (Bild rechts) von der Salzburger Universitätsklinik für Dermatologie soll über die kombinatorische Anwendung der Trans-Splicing-Technologie und Antisense Oligonukleotiden das in Epidermolysis  bullosa simplex veränderte KRT14 Gen auf RNA-Ebene korrigiert werden.



Im Zuge der 5. Ausschreibung des vom Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft geförderten Forschungsprogramms "Sparkling Science" konnte das Institut für Sehnen- und Knochenregeneration der Paracelsus Universität insgesamt zwei Projekte einwerben. Im ersten Projekt  – "Tendon engineering: Spannende Regenerationsforschung" – soll in Zusammenarbeit mit der HTBLuVA Salzburg Itzling (Ausbildungsschwerpunkt: Biomedizin und Gesundheitstechnik) ein Bioreaktor für die organotypische Sehnenkultur realisiert werden. Das zweite Projekt – "Wonach sich Sehnen sehnen: Der Einfluss von Ernährung auf den Bewegungsapparat" – wird gemeinsam mit dem Bundesgymnasium/Europagymnasium Salzburg–Nonntal und dem Bundes- und Bundesrealgymnasium Hallein durchgeführt. Nähere Informationen zu den Sparkling Science-Projekten finden Sie hier.


Das Institut für Sehnen- und Knochenregeneration an der HTBLuVA Salzburg Itzling: Erste Reihe von links Andreas Traweger, Herbert Tempfer, Nadja Kunkel und Stefanie Korntner; erste Reihe ganz rechts: Christine Lehner; zweite Reihe ganz rechts: Institutsleiter Hans-Christian Bauer; letzte Reihe 2.v.l. und 3.v.l.: Renate Gehwolf und Andrea Wagner.