Pressekonferenz. Das neue Zentrum für Pharmakogenetik und Pharmakogenomik wurde den Medien vorgestellt

25.01.2011

Anlässlich der Eröffnung des neuen Zentrums für Pharmakogenetik und Pharmakogenomik am 25.01.2011 an der Paracelsus Universität zur Erforschung krankmachender Gene, wurden die Medienvertreter bei einer Pressekonferenz über die geplanten Forschungstätigkeiten informiert.

Bild v.l.n.r: Rektor Prof. Resch, PD Silvia Dossena, Prof. Paulmichl, LH Mag. Burgstaller

Die Pharmakogenetik und Pharmakogenomik hat in der medizinischen, pharmazeutischen und molekular-biologischen Wissenschaft große Bedeutung, sie spielt bei der Entwicklung neuer, individuell-patientengerechter Medikamente und Therapien eine wesentliche Rolle. Der weltweit agierende Pharma-Konzern F. Hoffmann-La Roche AG wird daher in den nächsten 7 Jahren die Forschung im neuen Zentrum für Pharmakogenetik und Pharmakogenomik mit jährlich mindestens 400.000 € unterstützen. Auch das Land Salzburg unterstützt das Zentrum in den nächsten zwei Jahren mit einer Summe von 350.000 €.

Bild v.l.n.r: Prof. Paulmichl, Rektor Prof. Resch, LH Mag. Burgstaller

Im Zuge der Pressekonferenz wurde die Fördervereinbarung mit dem Land Salzburg unterzeichnet. Mit den Landesmitteln werden erforderliche Geräte für das Zentrum finanziert. Diese Geräteausstattung dient vor allem einem zu errichtenden Zentrum für Medikamentensicherheit, der Errichtung einer DNA-Bank für Pharmakogenetik und der Etablierung eines sogenannten „Arzneimittel-Sicherheitsgurtes“, der eine direkte Nutzanwendung pharmakogenetischer Forschungsergebnisse für Patientinnen und Patienten sicherstellen soll. Sie dient aber auch zur Verstärkung der Kooperation zwischen den Forschungseinrichtungen vor Ort.