Sparkling Science: Projekte mit Nachwuchsforscher an Bundesrealgymnasien

18.12.2013

PMU-Forschungsprojekt am BRG Akademiestraße
Stolze Nachwuchsforscher: Die Schüler/innen der 7DI des BRG Akademiestraße mit den Biologielehrern Mag. Thomas Anzböck, MMag. Sabine Wallner und Dr. Andrea Wagner vom Institut für Sehnen- und Knochenregeneration der PMU.



Das Institut für Sehnen- und Knochenregeneration der Paracelsus Universität hat im Rahmen des Programms "Sparkling Science" des (inzwischen aufgelösten) Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung ein Schulforschungsprojekt initiiert und durchgeführt. Die Wissenschafterinnen Dr. Andrea Wagner und Dr. Renate Gehwolf brachten den Schülern/innen der Oberstufe des Bundesgymnasiums Nonntal, des Bundesrealgymnasiums Akademiestraße und des Bundesrealgymnasium Hallein – in Zusammenarbeit mit der Paris Lodron Universität Salzburg und Lehrern/innen – das wissenschaftliche Arbeiten näher. Ziel war es, sie mit der Anatomie von Säugern sowie mit Techniken der basalen Histologie, der Mikroskopie und der wissenschaftlichen Darstellung erworbener Daten vertraut zu machen.

Bei Besuchen am Institut für Sehnen- und Knochenregeneration konnten die Jugendlichen "Laborluft schnuppern" und die biomedizinische Forschung an der Paracelsus Universität kennenlernen. Die meisten Projektinhalte wurden aber direkt an den beteiligten Schulen durchgeführt. Im Rahmen des Wahlpflichtfachs Biologie wurden im Laufe eines Schuljahres Organe aus Mäusekadavern präpariert und fixiert. Unter der Anleitung der PMU-Wissenschafter und mit Unterstützung der verantwortlichen Biologielehrer/innen wurden die Organe nach der Fixierung entwässert, in Paraffin eingebettet und anschließend am Mikrotom histologische Schnitte hergestellt. Im Zuge dieser Arbeitsschritte lernten die Schüler die histologischen Methoden kennen und erfuhren Näheres über die Funktion der Organe.

Nach einer histologischen Färbung (Hämatoxylin/Eosin) wurden Dauerpräparate erstellt, die als Unterrichtsmaterial an den Schulen verbleiben. Zur Darstellung der Ergebnisse machten die Gymnasiasten mithilfe ihrer Handykameras Fotos der Schnitte direkt durch die Okulare ihrer Kursmikroskope. Die Bilder wurden mit theoretischen Daten über die Organe ergänzt und daraus sieben Poster gestaltet, die am Tag der offenen Tür im BRG Akademiestraße am 6. Dezember 2013 präsentiert wurden. Die Schüler waren insgesamt sehr interessiert und mit Begeisterung bei der Sache – so gesehen vielleicht ein Anreiz, eine Karriere in der Forschung anzustreben.


Stolz präsentierten die Schüler/innen ihre wissenschaftlichen Poster.