Start des Pharmaziestudiums und Spatenstich für das neue Lehr- und Forschungsgebäude "Haus D"

13.09.2017

Anlässlich des Pharmazie-Studienstarts Anfang September und des Baubeginns für das neue Lehr- und Forschungsgebäude "Haus D" lud die Paracelsus Medizinische Privatuniversität (PMU) in Salzburg am 13. September 2017 zum Pressegespräch ein. Neben Rektor Prof. Herbert Resch und Institutsleiterin Prof. Johanna Pachmayr standen Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer und Mag. Thomas Veitschegger, Vizepräsident des Österreichischen Apothekerverbandes, den Medienvertretern/innen Rede und Antwort. Dr. Friedrich Hillebrand, Vorstand und Eigentümer der EVER Pharma Gruppe, war als langjähriger Förderer der PMU und Stifter der Forschungsprofessur Pharmazie vor Ort.
Im Bild v.l.n.r.: Friedrich Hillebrand, Wilfried Haslauer, Johanna Pachmayr, Herbert Resch und Thomas Veitschegger.

Die neuen Studierenden. Am 4. September startete das neue Pharmaziestudium in Salzburg. Die 26 jungen und hochqualifizierten Studierenden, welche aus dem Auswahlverfahren hervorgingen, stammen aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und Luxemburg. Im Rahmen der "Beginners Week" wurden sie mit den Einrichtungen und EDV-Systemen der Universität bekannt gemacht und absolvierten einen Erste-Hilfe Kurs. Die erste Lehrveranstaltung und Laborübung „Allgemeine Biologie und Botanik“ hat diese Woche begonnen.

Baustart für ein hochmodernes Gebäude. Kurz vor Studienstart erfolgte der Spatenstich zum neuen Lehr- und Forschungsgebäude "Haus D". In diesem von den Architekten Berger+Parkkinen geplanten Universitätsgebäude wird hauptsächlich die Pharmazie untergebracht sein. Es wird insgesamt 3000 m2 Nutzfläche umfassen und neben den Büros von Studiengangsleitung und -organisation alle Räumlichkeiten für die Pharmazielehre und -forschung sowie Übungslabors und eine Übungsapotheke beheimaten. Die Fertigstellung wird Ende 2018 erfolgen, bis dahin sind die bereits vorhandenen Studierenden in adäquaten Ersatzräumen untergebracht.


Spatenstich zum neuen, hochmodernen "Haus D" mit Rudolf Theierl (Red Bull), Rektor Herbert Resch, Vizerektorin Eva Rohde, PMU-Kanzler Michael Nake und Baumeister Christian Schluder (Bull Bau). Daneben eine Visualisierung des von den Architekten Berger+Parkkinen geplanten Gebäudes.



Gesundheitswissenschaftliche Ausrichtung.
Mit dem neuen Pharmaziestudium erhält die Paracelsus Universität zunehmend eine gesundheitswissenschaftliche Ausrichtung. Da das Gesundheitssystem der Zukunft weit stärker als bisher von Multiprofessionalität geprägt sein wird, werden Medizin und Pharmazie, aber auch die Pflegewissenschaft, enger zusammenrücken als bisher. "Nirgendwo anders sind die Medizin und die Pharmazie so nahe beisammen wie in Salzburg – und zwar nicht nur physisch auf dem gleichen Campus, sondern auch inhaltlich. Es wird gemeinsame Lehrveranstaltungen geben, sowohl mit den Medizinern als auch mit den Pflegewissenschaftern", erklärt Rektor Resch. Er ist davon überzeugt, dass die PMU ihre Studierenden auf diese Weise – zusätzlich zum klassischen Apothekerberuf – für neue Berufsmöglichkeiten ausbilden kann. Pharmazeutische Industrie, Pharmaforschung und klinische Pharmazie sind nur einige der Berufsfelder, die den Absolventen/innen künftig offenstehen werden.

Innovatives Curriculum. Dem neuen Studiengang wird ein innovatives praxisbezogenes Curriculum zugrunde gelegt: Durch einen intensiven fach- und forschungsbezogenen Lehranteil werden naturwissenschaftliche und pharmazeutische Grundlagen vermittelt. Darüber hinaus werden sowohl marktrelevante und gesundheitspolitisch immer wichtiger werdende Inhalte wie z. B. die klinische Pharmazie, die sich mit der Optimierung der Arzneimitteltherapie von Patienten befasst, als auch Sozial-, Kommunikations- und Selbstkompetenz sowie gesundheitsökonomische und betriebswirtschaftliche Kenntnisse gelehrt.

Forschungsbasierte Lehre. Das hochmoderne Forschungsumfeld an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität in Salzburg mit 22 Universitätsinstituten und die enge Anbindung an das Universitätsklinikum Salzburg sowie die zahlreichen Kooperationen gewährleisten die Umsetzung einer intensiven forschungsbasierten Lehre im Curriculum. Die enge Vernetzung mit der Wirtschaft wird für die berufsnahe Gestaltung des Studiums genutzt. Das Forschungspraktikum und die abschließende Bachelor- bzw. Masterarbeit befähigen die angehenden Pharmazeuten/innen zu wissenschaftlichem Arbeiten und machen sie mit Präsentationstechniken und Informationstechnologien zur Darstellung ihrer wissenschaftlichen Ergebnisse vor Fachpublikum vertraut. Durch ein optionales Auslandssemester haben sie die Möglichkeit, wertvolle Erfahrungen in anderen Ländern zu sammeln.

Vielfältige Karrierewege. Prof. Johanna Pachmayr, Vorständin des Instituts für Pharmazie und Forschungsprofessorin, betont die vielfältigen Karrierewege, die nach dem Studium an der PMU offenstehen: "Unsere Studierenden werden nicht nur auf die Apothekerlaufbahn vorbereitet, sondern auch auf den Weg in die Pharmaindustrie, Forschung und klinische Pharmazie."

Die Presseaussendung mit Informationen zu den Studierenden, zum Neubau und dessen Finanzierung sowie den Statements finden Sie hier.