Universitätsmedizin Salzburg 2016: Neue Onkologische Ambulanz eröffnet

13.03.2012


V.l.n.r.: SALK-Geschäftsführer DI Burkhard van der Vorst, Gesundheitslandesrätin Mag. Cornelia Schmidjell und Univ.-Prof. Dr. Richard Greil, Vorstand der Universitätsklinik für Innere Medizin III, bei der Eröffnung der neuen Onkologischen Ambulanz.  


Mit der kürzlich eröffneten neuen „Onkologischen Ambulanz“ der Universitätsklinik für Innere Medizin III wurde der steigenden Zahl an Behandlungen von Patienten und Patientinnen mit Tumorerkrankungen Rechnung getragen. Hier finden Krebspatienten und -patientinnen am Anfang ihrer Erkrankung die ambulante Erstabklärung, den Therapieeinstieg und die erste Behandlung und Nachsorge. Bisher waren die Räumlichkeiten an die Onkologische Tagesklinik angeschlossen, wo Patienten mit fortgeschrittenem Krankheitsverlauf in einem eintägigen stationären Aufenthalt die benötigte Chemotherapie verabreicht bekommen.

Die Trennung der beiden Bereiche bringt eindeutige Vorteile für die Patienten. Die ca. 650 m2 große Ambulanz bietet neben modernen Behandlungsräumen zwei großzügige, ansprechend gestaltete Warteräume. Das Warten auf dem Gang gehört somit der Vergangenheit an. „Von spezieller Bedeutung ist für mich, dass die menschliche und persönliche Betreuung der Patienten durch hohe Kontinuität unserer Pflegekräfte, Ärzte und Psycho-Onkologen gewährleistet ist“, betont Klinikvorstand Univ.-Prof. Dr. Richard Greil. „Ziel ist es auch, die Wartezeiten zu reduzieren und den Aufenthalt für alle Patienten im Rahmen des durch die Krankheit Möglichen, so angenehm wie möglich zu gestalten.“


Heller, freundlicher und großzügiger präsentieren sich die Räumlichkeiten der neuen Onkologischen Ambulanz.


Zusätzlich zur Nachsorge wird eine Reihe von Spezialleistungen für Tumorpatienten angeboten: Unter anderem gibt es eine eigene Lebensstilambulanz (sportmedizinische, sexualmedizinische Behandlung und Ernährungsberatung sowie Beratung bezüglich Alternativ- und komplementärmedizinischer Verfahren), aber auch spezielle Sprechstunden für Patienten nach Stammzelltransplantation. Die Nachbetreuung von onkologischen Patienten, deren Therapie abgeschlossen ist, wurde ebenso in diesen Bereich verlagert. Diese wird somit aus der stärker medikalisierten und technisierten Umgebung der Tagesklinik herausgenommen, was eine psychologische Entlastung der Patienten in  der Nachsorge bewirken soll.