"Was man mit Freude macht ...": PMU-Alumni zu Gast am Clubabend der Studierenden

13.04.2016

"Was man mit Freude macht, wird man nicht schlecht machen …" So lautete eine der Botschaften der PMU-Alumni an die aktuellen Studierenden beim gestrigen Clubabend der Studierendenvertretung (StuVe) der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität (PMU) in Salzburg.

Es war ein Clubabend der besonderen Art, zu dem die StuVe am Dienstag, dem 12. April, eingeladen hatte: Rund 20 Alumni der Jahrgänge 2003 bis 2010 berichteten über ihre derzeitige Tätigkeit an den Universitätskliniken in Salzburg, an anderen Krankenhäusern und Forschungsinstituten. Im Anschluss standen sie bei Fragen Rede und Antwort. Auch die Alumni hatten Gelegenheit zu erfahren, was sich seit ihrem Abschluss an ihrer Alma Mater am Curriculum geändert hat. Der Leiter des Fachbereichs für Humanmedizin an den Standorten Salzburg und Nürnberg und Vorstand des Instituts für Anatomie, Univ.-Prof. Dr. Felix Eckstein, gab einen Überblick über das neu strukturierte Curriculum der medizinischen Ausbildung an der Paracelsus Universität.

Die anwesenden Alumni sind, wie sich herausstellte, in den unterschiedlichsten medizinischen Disziplinen tätig: Chirurgie, Onkologie, Gerichtsmedizin, Augenheilkunde, Gynäkologie und Geburtshilfe, Lungenheilkunde, Radiologie, Interne Medizin etc. Viele von ihnen sind in Salzburg geblieben, weil ihnen das Leben in dieser Stadt gefällt oder es sich am Universitätsklinikum schon während des Studiums so ergeben hat. Darunter waren auch welche, die sich – vorläufig jedenfalls – für den wissenschaftlichen Weg an einem Institut oder in einer Forschungsgruppe entschieden haben. Die klinische Tätigkeit und Forschung unter einen Hut zu bringen, ist nicht einfach; aber es geht, vor allem mit viel persönlichem Einsatz, hieß es.

Und auch das war eine der Kernbotschaften an die Studierenden: Sich Zeit zu nehmen für die Entscheidung für ein bestimmtes Fach. Denn "was man später mit Freude macht, wird man nicht schlecht machen". Eine kleine Auszeit zum Nachdenken, unmittelbar nach dem Studium, und ohne ein schlechtes Gewissen zu haben, könne diese wichtige Wahl sehr erleichtern. Mehrfach betonten die Alumni die große Bedeutung eines ärztlichen Mentors – jemand, der einem im Spitalsalltag zeige, "wie’s geht" und den man auch um Rat fragen könne – und Mut zu haben beim Handeln als Arzt oder Ärztin. Ein schönes Beispiel erntete viel Applaus: "Man sollte nicht an die Mühsal denken, die jeden Tag vor einem liegt, sondern daran, wie schön es ist, helfen zu können. Gestern hab ich einem vierjährigen Kind einen Finger wieder angenäht, da hat mein Patient ein ganzes Leben lang was davon. Das macht doch glücklich ..." 

Was die Alumni im Rückblick auf ihr Studium an der Paracelsus Universität besonders schätzen? Sie fanden sich sehr gut vorbereitet auf den Arztberuf, fürchteten sich zwar, aber profitieren jetzt zum Beispiel von der verpflichtenden USMLE-Prüfung (amerikanischen Zulassungsprüfung für Ärzte) – und vor allem auch von den engen Kontakten zu den Lehrenden ebenso wie vom Zusammenhalt untereinander, während des Studiums und auch noch danach. So wird der erfolgreiche Clubabend sicher auch als "Wahlwerbung" für den Junior-Faculty-Club der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität erfolgreich sein.