Wissens- und Erfahrungsaustausch beim Workshop der "European Science Foundation"

17.05.2011

In Leogang, der malerischen Gemeinde im Pinzgau, trafen vom 8. bis 10. April rund 30 WissenschafterInnen aus aller Welt zusammen: Markus Paulmichl, Vorstand des Instituts für Pharmakologie und Toxikologie, hatte mit seinem Team ein internationales Workshop der „European Science Foundation“  veranstaltet und als Tagungsort die Gemeinde inmitten der Salzburger Bergwelt gewählt. Beim Wissens- und Erfahrungsaustausch in Leogang waren unter den namhaften Experten aus Forschung und Entwicklung  u.a. die Mayo Medical School, die Universität Mailand und die Harvard Medical School vertreten – insgesamt 17 Forschungsgruppen, davon neun aus Europa, eine aus Israel, fünf aus USA und jeweils ein Team aus Japan und Singapur. Im Fokus stand ein Thema aus der medizinischen Grundlagenforschung: die WissenschafterInnen beschäftigten sich in ihren Vorträgen und Diskussionen mit dem Transportprotein „Pendrin“, das vor allem bei Krankheiten wie dem „Pendred Syndrom“, der häufigsten angeborenen Innenohrschwerhörigkeit, bei Asthma bronchiale -  aber auch, wie vermutet wird –  bei der Entwicklung des Gehirns eine wichtige Rolle spielt.

Die unabhängige European Science Foundation (ESF) zählt 78 Mitgliedsorganisationen in 30 europäischen Ländern, einschließlich Organisationen zur Forschungsförderung, Forschungsinstitute,  Akademien und gelehrte Gesellschaften. Ziel der Dachgesellschaft ist es, der europäischen Forschung durch Wissenstransfer und Vernetzung Wettbewerbsvorteile zu verschaffen und neue Projektideen für die Zukunft zu realisieren.