Wissen.Salzburg.2016: Veranstaltung der Salzburger Hochschulkonferenz für internationale Studierende

19.10.2016


Unter dem Titel "Wissen.Salzburg.2016" organisierte die Paracelsus Medizinische Privatuniversität im Namen der Salzburger Hochschulkonferenz (SHK) am 18. Oktober 2016 einen Event für internationale Studierende im Hangar-7. Die Rektoren (siehe Bild unten) konnten mehr als 300 Studierende aus dem In- und Ausland begrüßen. Darüber hinaus waren Gäste aus Politik, Bildung, Medien und Wirtschaft sowie Mitarbeiter/innen der sechs Universitäten und Hochschulen Salzburgs gekommen.

Den Rahmen der Veranstaltung bildete das Jubiläumsjahr "Salzburg 20.16 – 200 Jahre Salzburg bei Österreich". Dennoch sollte nicht der Vergangenheit gehuldigt sondern aufgezeigt werden, was den Wissens- und Bildungsstandort Salzburg ausmacht. Und so versuchte die SHK, in ihrem Programm die Stärken der Bildung und Forschung in Salzburg abzubilden sowie die Internationalität und Zukunftsaussichten für Studierende.

Rund 26.500 Studierende absolvieren derzeit ihre Ausbildung an den Salzburger Universitäten und Hochschulen – 35,4 Prozent davon stammen aus dem Ausland. In der Zusammenarbeit der universitären Bildungseinrichtungen bemühe sich die Salzburger Hochschulkonferenz um eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für den Wissenschafts- und tertiären Bildungssektor – und damit auch für die Studierenden, Lehrenden und Mitarbeiter, erklärten PMU-Rektor Resch und PH-Vizerektor Plaute in ihrer Begrüßung. Sie erwähnten die Vielzahl von Kooperationsprojekten in Lehre, Forschung, Verwaltung und Gesundheitsvorsorge und gingen auf den großen Wertschöpfungsbeitrag ein, den die Universitäten und Hochschulen für Stadt und Land Salzburg generieren.


Die Vertreter der Salzburger Hochschulkonferenz (v.l.n.r.): Univ.-Prof. Dr. Achim Hecker (Rektor Privatuniversität Schloss Seeburg), Univ.-Prof. Dr. Heinrich Schmidinger (Rektor Paris Lodron Universität Salzburg), Mag. Brigitte Hütter (interimistische Rektorin Mozarteum Salzburg), Univ.-Prof. Dr. Herbert Resch (Rektor Paracelsus Medizinische Privatuniversität), Prof. Mag. Dr. Wolfgang Plaute (Vizerektor Pädagogische Hochschule Salzburg) und Dr. Gerhard Blechinger (Rektor Fachhochschule Salzburg).


Auch Landeshauptmann Wilfried Haslauer erwähnte die enorme Bedeutung der Institutionen im tertiären Bildungssektor: "Salzburg braucht Studierende – aus der Region und auch internationaler Herkunft: Nur damit können die hohe Lebensqualität und die Wirtschaftskraft des Landes hochgehalten werden." Er sprach die Hoffnung aus, dass die Studierenden auch nach ihrer Ausbildung in Salzburg bleiben und ihr Wissen am Standort Salzburg einsetzen.

In ihrer Festrede verwies Festspiel-Präsidentin Helga Rabl-Stadler auf die Symbolkraft der Gründung der Salzburger Festspiele nach dem Ersten Weltkrieg. Drei bedeutende Lehren könnten auch junge Menschen daraus ziehen: 1. Schwierige Zeiten seien keine Entschuldigung für Stillstand. 2. Die Festspiele seien keine regionale Angelegenheit – und auch für die Bildungseinrichtungen gelte "Internationalität statt Regionalität". 3. Qualität sei ein unverzichtbarer Maßstab und müsse täglich neu errungen werden. Zum Abschluss gab sie den Studierenden mit auf den Weg, in den "Zukunftsrohstoff Know-how" zu investieren, um in der internationalen Wettbewerbsfähigkeit zu punkten.

Nach einem anschaulichen Vortrag der Zellbiologin Hannelore Breitenbach-Koller von der Paris Lodron Universität Salzburg über "Neue Therapien bei Schmetterlingskindern" diskutierten Geoinformatikstudentin Anna Kovacs-Györi aus Ungarn (Paris Lodron Universität Salzburg), Elisabeth de Roo aus Deutschland, Doktoratsstudentin in Gesang (Mozarteum), Medizinstudent Edwin Li aus Österreich (Paracelsus Universität) und Jakub Grzybek aus Polen, Student in Holztechnologie und Holzbau (Fachhochschule Salzburg) über ihre Erfahrungen mit dem Studium und dem Hochschulstandort Salzburg. Für den musikalischen Rahmen sorgten das "Blechbläserquintett Mozarteum Salzburg" und das "MOZ:PERC – Percussion Ensemble des Mozarteum Salzburg".        Fotos: SHK/wildbild