Wissenschafter Herbert Tempfer erhält "Best Oral Overall Award" der European Orthopaedic Research Society

28.09.2016

Dr. Herbert Tempfer, Wissenschafter am Institut für Sehnen- und Knochenregeneration der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität (PMU) in Salzburg, wurde auf der Jahrestagung der European Orthopaedic Research Society (EORS) in Bologna mit dem "Best Oral Overall Award" ausgezeichnet. Er erhielt die Ehrung für den Vortrag "Nutritional glucose affects tendon healing in a rat model", bei dem "die Mischung aus wissenschaftlicher Qualität/Erkenntnissen und originellem Vortrag" gepunktet hatte. 

Das Vortragsthema ist ein aktuelles Forschungsprojekt von Herbert Tempfer und seiner Kollegin Stefanie Korntner (siehe Bild) – und gleichzeitig die Ph.D.-Arbeit Korntners. Die beiden Wissenschafter zeigen in einem Rattenmodell, dass sich zuckerreiche Nahrung massiv auf die Heilung von Sehnendefekten auswirkt. Die heilenden Sehnen werden steifer, dicker und verknorpeln rascher, wenn die Tiere Zucker bekommen. Insgesamt scheint die Auswirkung also eher negativ zu sein. Stefanie Korntner erhielt für das Projekt schon einige Awards, unter anderem den Vortragspreis der Österreichischen Gesellschaft für Unfallchirurgie.

Der aktuelle "Best Oral Overall Award"  ermöglicht Herbert Tempfer die Präsentation der Arbeit auf der Jahrestagung der amerikanischen Orthopaedic Research Society (ORS) in San Diego im kommenden März. Dort können die Gewinner mehrerer orthopädischer Forschungsgesellschaften, unter anderem aus Kanada, Japan und Korea,  in der Rubrik "Best of ICORS" ihre prämierten Arbeiten präsentieren.