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Inside the stemm-cell pharmaceutical factory

Inside the stemm-cell pharmaceutical factory

Von Stammzellen abgesonderte Bläschen, so genannte Vesikel, könnten eine einfache und sichere Alternative zur Stammzelltherapie sein. Forscher auf der ganzen Welt studieren diese winzigen Vesikel und rätseln, wie man diese Vesikel am besten herstellen kann.

In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "Nature" wurden internationale Experten darunter zwei Forscher der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität, um einen Ausblick rund um das Thema Outlook: Inside the stem-cell pharmaceutical factory gebeten. Die Verfahren, die erforderlich sind, um die Stammzell-Vesikel einheitlich für klinische Tests herzustellen, sind aufwändig und komplex. Infolgedessen sind derzeit nur etwa eine Handvoll akademischer Zentren in der Lage, Vesikel für kontrollierte klinische Tests am Menschen herzustellen.

Die GMP-Einheit unter der Führung von Univ.-Prof. Dr. Eva Rohde und Univ.-Doz. Dr. Mario Gimona (Herstellungsleiter, Bild links), welche im Rahmen des Zentrums für Querschnitt- und Geweberegeneration Salzburg (Spinal Cord Injury & Tissue Regeneration Center Salzburg – SCI-TReCS) geschaffen wurde, ist weltweit führend auf dem Gebiet der Herstellung anwendungsbereiter Vesikelpräparate unter Reinraumbedingungen.

Darüber hinaus entwickeln Eva Rohde und Mario Gimona gemeinsam mit der Internationalen Gesellschaft für Extrazelluläre Vesikel (ISEV) Best Practice-Modelle für die Herstellung und Charakterisierung von Vesikelpräparaten für die klinische Forschung. Das Hauptziel ist sicherzustellen, dass Vesikelpräparate frei von schädlichen Verunreinigungen sind und einheitliche funktionelle Eigenschaften aufweisen.

Nature, Vol. 582, 18.6.2020: Inside the stem-cell pharmaceutical factory.