Weiterbildung
Fortbildungsreihe Frühkindliche Regulationsstörung
In-House Schulung: Frühkindliche Regulation und die Eltern-Kind-Beziehung
Diese Fortbildungsreihe beleuchtet die Ursachen und Konsequenzen frühkindlicher Regulationsstörungen aus einer beziehungs- und bindungsorientierten Sicht. Die praxisnahen und wissenschaftliche fundierten Workshops richten sich an Pflegepersonal und interessierte Berufsgruppen im Bereich der Eltern-Säuglings sowie Eltern-Kleinkind Begleitung und Beratung.
Die Fortbildungsreihe gliedert sich in 3 Module, die mit unterschiedlichen interaktiven Methoden die Ursachen für Regulationsproblematiken vermitteln, einen systemischen Blick eröffnen und in gemeinsamer Diskussion zur Ausarbeitung konkreter Handlungsstrategien einladen.
| Inhalt | Referentin | |
|---|---|---|
| Modul 1 | Bindung, Bindungsentwicklung, Bonding: In diesem Modul werden die Grundlagen kindlicher Bindungsentwicklung und die Entstehung innerer Arbeitsmodelle vermittelt. Konzepte wie Feinfühligkeit, Selbst- und Co-Regulation werden anhand von Videos verstehbar gemacht, um einen Transfer in den Arbeitsalltag mit Familien zu schaffen. (8 EH) | Antonia Dinzinger |
| Modul 2 | Eltern-Kind-Interaktion und Mentalisieren: Das Modul vermittelt Grundlagen der frühen Interaktions- und Beziehungsgestaltung. Anhand von Videobeispielen werden Ausdrucks- und Bewältigungsverhalten von Säuglingen und Kleinkindern sowie elterliche Feinzeichen und Mentalisierung sichtbar gemacht. Die Teilnehmenden lernen praxisnahe Ansätze videogestützter und mentalisierungsorientierter Beratung zur Förderung positiver Eltern-Kind-Interaktionen kennen. (8EH) | Selina Ismair |
| Modul 3 | Vertiefungsworkshop mit Fallbeispielen: In diesem Modul werden die Inhalte der beiden ersten Workshoptage vertieft. Der Hauptfokus liegt auf der Bearbeitung und Besprechung von komplexen „Fallbeispielen“ aus Ihrer täglichen praktischen Arbeit in der Gruppe. Der Supervisionstag bietet eine kollegiale Fallberatung und Selbstreflexion, um die gelernte Theorie praktisch anwenden und die eignen Werte und Einstellungen zur Thematik zu hinterfragen. (8 EH) | Elisabeth Bürgler |
Termine für Ihre Einrichtung auf Anfrage jederzeit möglich!
Dauer: 24 Einheiten à 45 Minuten
Die Fortbildungsreihe Frühkindliche Regulationsstörung ist geeignet für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Einrichtungen und freiberuflich tätige Fachkräfte, die mit Familien mit Säuglingen und Kleinkindern arbeiten, z. B.:
- (Familien-) Hebammen
- (Familien-) Kinderkrankenschwestern
- Psycholog*innen
- Pädagog*innen
- Therapeut*innen
- Ärztinnen/Ärzte
| Bürgler Elisabeth, BScN, MScN | DGKP (Kinder- und Jugendlichenpflege), Pflegeexpertin APN in Family Nursing am Uniklinikum Salzburg, Akademische Expertin in Early Life Care, Lehrerin für Gesundheits- und Krankenpflege |
| Dr. Dinzinger Antonia, MSc | Psychologin, Bindungsforscherin und stellvertretende Leitung des Instituts für Early Life Care der Paracelsus Medizinischen Universität Salzburg. Forschungsschwerpunkte: frühe Interaktions- und Bindungserfahrungen sowie Mentalisierungsfähigkeit von Eltern und Fachpersonen. Ausbildungen in Entwicklungspsychologischer Beratung (EPB®), Bindungsbasierte Beratung und Therapie (BBT®) und SAFE®. |
| Dr. Ismair Selina, MSc | Psychologin und Doktorandin am Institut für Early Life Care der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität in Salzburg mit den Forschungsschwerpunkten früher Eltern-Kind-Interaktionen Dynamiken im Familiensystem; arbeitet mit der Methode der Entwicklungspsychologische Beratung ® in der präventiven Elternberatung |
Preise pro Modul für Ihre Einrichtung erhalten Sie auf Anfrage kurs.elc@pmu.ac.at
Die Zahlungsinformationen sowie individuelle Konditionen zu Anmeldung und Administration werden per Mail zugesandt.
Dauerhaft überlassene Schulungsunterlagen dürfen von den Teilnehmenden ausschließlich zum Zwecke der eigenen Fortbildung verwendet werden. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht gestattet. Hinsichtlich der behandelten Fälle unterliegen die Teilnehmenden der Schweigepflicht.
Weiterbildung für Fachpersonen in Kooperation mit dem BKKÖ
Diese Fortbildungsreihe ist eine praxisorientierte und wissenschaftlich fundierte Workshopreihe für Pflegepersonal und interessierte Berufsgruppen im Bereich der Eltern-Säuglings-/Kleinkind Begleitung und Beratung. Diese ist gezielt auf die Bedürfnisse und Verhaltensauffälligkeiten von Kindern in der Altersgruppe von 0 – 3 Jahren zugeschnitten.
Im Mittelpunkt stehen die Regulationsproblematik/Verhaltensauffälligkeit des Kindes, die Belastungssymptomatik der Eltern/Familie, sowie die alltägliche Interaktion von Eltern und Kind.
Ziel ist der Erwerb von alters- und störungsspezifischer Beratungskompetenzen für Familien mit Säuglingen und Kleinkindern (0 -3 Jahre) mit Regulationsstörungen.
Neuer Fortbildungsstart in Salzburg im Herbst 2027
Die Fortbildungsreihe Frühkindliche Regulationsstörung ist geeignet für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Einrichtungen und freiberuflich tätige Fachkräfte, die mit Familien mit Säuglingen und Kleinkindern arbeiten, z. B.:
- (Familien-) Hebammen
- (Familien-) Kinderkrankenschwestern
- Psycholog*innen
- Pädagog*innen
- Therapeut*innen
- Ärztinnen/Ärzte
| Bürgler Elisabeth, BScN, MScN | DGKP (Kinder- und Jugendlichenpflege), Pflegeexpertin APN in Family Nursing am Uniklinikum Salzburg, Akademische Expertin in Early Life Care, Lehrerin für Gesundheits- und Krankenpflege |
| Dr. Dinzinger Antonia, MSc | Psychologin, Bindungsforscherin und stellvertretende Leitung des Instituts für Early Life Care der Paracelsus Medizinischen Universität Salzburg. Forschungsschwerpunkte: frühe Interaktions- und Bindungserfahrungen sowie Mentalisierungsfähigkeit von Eltern und Fachpersonen. Ausbildungen in Entwicklungspsychologischer Beratung (EPB®), Bindungsbasierte Beratung und Therapie (BBT®) und SAFE®. |
| Ismair Selina, MSc | Psychologin und Doktorandin am Institut für Early Life Care der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität in Salzburg mit den Forschungsschwerpunkten früher Eltern-Kind-Interaktionen Dynamiken im Familiensystem; arbeitet mit der Methode der Entwicklungspsychologische Beratung ® in der präventiven Elternberatung |
| Dr. med. Ladurner-Mittnik Astrid | Fachärztin für Kinder und Jugendheilkunde an der Säuglingspsychosomatik Wilhelminenspital; Integrative Eltern-Kleinkind-Säuglingsberaterin; Ärztin für Psychotherapeutische Medizin i. A. |
| Mag. Silber Susanne | DKKS, Pflegewissenschafterin, Systemisches Coaching, Pädagogische Beraterin, I.B.T.- integrative bindungsorientierte Traumatherapie, Integrative Eltern-Kleinkind-Säuglingsberaterin, in freier Praxis, MOKI – OÖ (stellv. Geschäftsführung) |
| Mag. Steinacher Viktoria | Klinische Psychologin, Gesundheitspsychologin, Psychotherapeutin (Existenzanalyse), Leitende Psychologin am Zentrum für integrierte Psychosomatik im LKH (Konsildienst), in freier Praxis |
| Mag. Wagner-Simhandl Sabine MSc | Leitende Klinische Heil- und Sonderpädagogin im Universitätsklinikum St. Pölten an der Abteilung für Kinder- und Jugendheilkunde, Kinderschutzbeauftrage, Opferschutzbeauftragte, Psychotherapeutin,), I.B.T.- integrative bindungsorientierte Traumatherapie |
Mitglieder des BKKÖ: € 845,00
Nichtmitglieder: € 995,00
Die Anmeldung und Administration läuft über den BKKÖ. Die Anmeldebestätigung sowie Zahlungsinformationen werden per Mail zugesandt.
Stornobedingungen: Nach erfolgter Anmeldung und späterem schriftlichen Rücktritt, ohne Angabe einer/s Ersatzteilnehmerin/Ersatzteilnehmers, wird eine Bearbeitungsgebühr von 10% der Tagungsgebühren fällig. Bei schriftlichem Rücktritt ab 10 Tage vor Beginn der Fortbildung sind 50% der Tagungsgebühren zu bezahlen, danach die volle Gebühr.
Kosten für die Anreise, Unterkunft und Verpflegung sind von den Teilnehmenden zu tragen. Wenn die Teilnahme an Fortbildungstagen versäumt wird, besteht kein Anspruch auf Erstattung der Gebühren.
Dauerhaft überlassene Schulungsunterlagen dürfen von den Teilnehmenden ausschließlich zum Zwecke der eigenen Fortbildung verwendet werden. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht gestattet. Nach Aufforderung der Fortbildungsleiter sind die für eine Verwendung im Rahmen der Fortbildung ausgeteilten Unterlagen und Videos vollständig und unversehrt zurückzugeben. Kopien dürfen nicht angefertigt werden. Hinsichtlich der behandelten Fälle unterliegen die Teilnehmenden der Schweigepflicht.