Paracelsus Medizinische Privatuniversität (PMU)

Schmerz ist ein häufiges, vielschichtiges und individuell erlebtes Phänomen, das die Lebensqualität, Mobilität, psychische Gesundheit, soziale Teilhabe und den Genesungsverlauf erheblich beeinflussen kann. 

Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegepersonen nehmen im Schmerzmanagement eine Schlüsselrolle ein: Sie erkennen Schmerzen frühzeitig, führen strukturierte Assessments durch, beobachten Wirkungen und Nebenwirkungen, unterstützen Patient*innen im Umgang mit Schmerzen und wirken an interprofessionellen Behandlungsprozessen mit.

 

Die Weiterbildung vermittelt vertiefte Kompetenzen für ein professionelles pflegerisches Schmerzmanagement. Die Teilnehmenden lernen, Schmerzen systematisch zu erfassen, pflegerische Maßnahmen zu planen, durchzuführen und zu evaluieren sowie Patientinnen und Angehörige zielgerichtet zu informieren, zu beraten und zu schulen.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Verbindung von Theorie und Praxis. Die Inhalte werden in E-Learning-Phasen, virtuellen Lehrveranstaltungen, einer Präsenzwoche und einem Praktikum bearbeitet. Dadurch wird der Transfer in den jeweiligen beruflichen Alltag unterstützt.

Nach Abschluss der Weiterbildung verfügen die Teilnehmenden über erweiterte Kompetenzen in folgenden Bereichen:

  • Anatomische, physiologische und pathophysiologische des Schmerzes
  • Schmerzarten und Schmerzmechanismen
  • Strukturierte Schmerzanamnese und Schmerzerfassung
  • Anwendung und Interpretation von Assessmentinstrumenten
  • Pflegerische Interventionen im Schmerzmanagement
  • Pharmakologische und nicht-pharmakologische Ansätze
  • Patient:innenedukation und Angehörigenberatung
  • Interprofessionelle Zusammenarbeit
  • Schmerzmanagement in komplexen Situationen
  • Ethische, rechtliche und kommunikative Fragestellungen
  • Reflexion und Weiterentwicklung der eigenen Pflegepraxis