Paracelsus Medizinische Privatuniversität (PMU)

72 neue Ärzt*innen: Akademische Feier der Humanmedizin im Hangar-7

28. Sep. 2026
#News

Für 72 Absolventinnen der Humanmedizin markierte der 25. September 2026 einen ganz besonderen Meilenstein: Im Hangar-7 in Salzburg feierten sie gemeinsam mit ihren Familien, Freund*innen und Wegbegleiter*innen den erfolgreichen Abschluss ihres Medizinstudiums an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität (PMU).

Ein Studium liegt hinter ihnen, ein neuer Abschnitt vor ihnen: Rund 500 Gäste kamen zur Akademischen Feier der Humanmedizin in den Hangar-7, um die 72 Absolvent*innen an diesem besonderen Tag zu begleiten.

Im Mittelpunkt standen dabei nicht nur der akademische Abschluss und die Verleihung der Doktortitel, sondern auch die Frage, was den ärztlichen Beruf ausmacht und welche Verantwortung die nächste Generation von Ärzt*innen in einem Gesundheitswesen übernimmt, das vor großen Veränderungen steht.

Ein Meilenstein – nicht nur für die Absolvent*innen

PMU-Rektorin Annemarie Weißenbacher begrüßte die frischgebackenen Ärzt*innen sowie ihre Angehörigen und Wegbegleiter*innen. Für sie war die Akademische Feier zugleich eine Premiere: Erstmals begleitete sie den Abschlussjahrgang in ihrer Funktion als Rektorin.

Dass hinter einem erfolgreichen Medizinstudium nicht nur die Leistung der Studierenden steht, sondern oft auch ein starkes Umfeld, hob sie besonders hervor. Eltern, Familien und Freund*innen würden während eines solchen Studiums mitfiebern, Prüfungsresultate abwarten und den Weg über viele Jahre mittragen.

An die Absolvent*innen selbst richtete Weißenbacher einen persönlichen Appell: „Achten Sie auch auf sich selber. Es werden herausfordernde Zeiten kommen und es gibt sicher viel zum Erledigen. Sie müssen immer an sich selber glauben.“ Und sie machte deutlich, was dieser Abschluss auch für die Universität bedeutet: „Wir sind stolz auf Sie. Die PMU ist stolz auf Sie.“

„Der Arztberuf ist mehr als ein Beruf“

Die Glückwünsche des Landes Salzburg überbrachte Landesrätin Daniela Gutschi. Hinter den Absolvent*innen lägen Jahre intensiven Studiums, fordernde Prüfungen und erste Erfahrungen am Krankenbett. Mit dem Abschluss beginne nun jedoch weit mehr als eine berufliche Laufbahn.

„Der Arztberuf ist mehr als ein Beruf. Er ist Berufung“, betonte Gutschi. Ärzt*innen seien nicht nur medizinische Expert*innen, sondern trügen auch gesellschaftliche Verantwortung – gegenüber ihren Patient*innen ebenso wie in Fragen der Gesundheitsförderung und Prävention.

Zugleich würdigte sie die PMU als Ort, an dem mit Leidenschaft gelehrt und geforscht werde und jene Ärzt*innen ausgebildet würden, „die das Land von morgen braucht“.

Was macht die Schönheit des ärztlichen Berufs aus?

Diese Frage stellte Michael Heinisch, Geschäftsführer der Vinzenz Gruppe und Autor des Buches „Die Kraft des Miteinander“, ins Zentrum seiner Festrede. Seine Antwort führte weit über medizinisches Fachwissen hinaus.

Wenn Menschen krank werden, so Heinisch, verlieren sie einen Teil jener Selbstbestimmtheit, die im Alltag selbstverständlich erscheint. Gerade deshalb brauche es in der Medizin Beziehungen, in denen Vertrauen entstehen könne und eine von Empathie und Zuwendung getragene Begegnung zwischen Ärztinnen und Patientinnen.

„Der Mensch ist schlussendlich die beste Medizin für den Menschen“, brachte Heinisch diesen Gedanken auf den Punkt.

Gleichzeitig blickte er auf die großen Herausforderungen des Gesundheitswesens: eine alternde Bevölkerung, knapper werdende personelle Ressourcen, ein fragmentiertes Versorgungssystem und den rasanten technologischen Wandel. Künstliche Intelligenz betrachtete er dabei nicht als Gegenpol zu einer menschlichen Medizin, sondern als Chance. Automatisierung und intelligente Technologien könnten Ärzt*innen von Routinen und administrativen Aufgaben entlasten und damit wieder mehr Zeit für das schaffen, was Medizin im Kern ausmacht: die Arbeit mit Menschen.

Technologie kenne keine Würde, Verletzlichkeit und Endlichkeit aus eigener Erfahrung, führte Heinisch aus. Genau darin liege die besondere Rolle von Ärzt*innen. Sein Appell an die Absolvent*innen: Neugier bewahren, bestehende Strukturen hinterfragen und das Gesundheitswesen aktiv mitgestalten.

Denn ob Medizin auch künftig attraktiv, qualitätsvoll und menschlich bleibe, hänge nicht zuletzt von ihrem eigenen Gestaltungswillen ab.

Vom Studium in den ärztlichen Beruf

Mit der feierlichen Verleihung der Doktortitel folgte schließlich jener Moment, auf den die 72 Absolvent*innen während ihres Studiums hingearbeitet hatten. Gemeinsam legten sie das ärztliche Gelöbnis ab und versprachen damit unter anderem, ihr Leben in den Dienst der Menschlichkeit zu stellen, die Gesundheit und das Wohlergehen ihrer Patient*innen zum obersten Anliegen zu machen sowie deren Autonomie und Würde zu respektieren.

Zum Abschluss blickten Laura Scherf und Moritz Malsiner aus dem Kreis der Absolvent*innen auf die gemeinsame Studienzeit zurück – auf Herausforderungen und Prüfungen ebenso wie auf Freundschaften, Zusammenhalt und all jene Menschen, die sie auf diesem Weg begleitet haben. Ihr Blick richtete sich dabei zugleich nach vorne: „Unsere Odyssee endet heute nicht. Denn heute beginnt nur die nächste Reise.“

Mit dem traditionellen „Gaudeamus igitur“ endete der offizielle Teil der Akademischen Feier. Beim anschließenden Sektempfang blieb Zeit, gemeinsam mit Familien, Freund*innen und Wegbegleiter*innen auf das Erreichte anzustoßen. Für die musikalische Umrahmung sorgte das Salzburger Blechbläserquartett.

Die Paracelsus Medizinische Privatuniversität gratuliert allen Absolvent*innen herzlich zu ihrem Studienabschluss und wünscht ihnen für ihren weiteren beruflichen und persönlichen Weg alles Gute.

Impressionen der Akademischen Feier: https://flic.kr/s/aHBqjD66of

Die Absolvent*innen in alphabetischer Reihenfolge:

Paula Agritzer
Antonia Bachmayr
Nicholas Beger
Michael Beranek
Max Bergauer
Maximilian Bott
Larissa Brunner
Julian Bulmer
Julia Burger
Niklas Chovghi BSc.
Zakaria Chowdhury
Cathrina Dominik
Johannes Donner
Sinah Dreher
Lea Drescher
Klara Ebner
Tobias Esser
Simon Fischnaller
Lotte Forer
Annabel Frank
Mona Geisreiter
Charlotte Götz
Julia Griessmair
Anna Sophie Haberl
Rebecca Hager
Viktoria Haidbauer
Flora Haidenberger
Ricarda Hammerer
David Haselberger
Patrick Hilpold
Paul Indyk
Bugra Kahraman
Julia Kamm
Matthias Lancsár
Nina Lang
Elsa Lippert
Paula Lischent
Anna Losbichler
Hannah Lukasser
Moritz Malsiner
Elisabeth Marterer
Verena Matzoll
Florian Moser
Lara Pirchner
Lina Raschke
Hannah Rau
Dakota Reich
Elisabeth Reinisch
Johanna Roessner
Lea Rothermund
Oliver Ruatti
Valentin Rüscher
Luca Russegger
Tobias Salzmann
Chiara-Katrin Schäfer
Laura Scherf
Patrick Schmid
Anna Lucia Seibold
Peter Seidinger
Sanela Singer
Mariia Soliak
Konstantin Stäblein
Claudia Stadler
Jakob Stübler
Jonas Stündl
Maria Swittalek
Nicole Tomas
Maja Vidovic
Clara Volgger
David Weber
Elisa Zardini
Christoph Zink

Fotos: wildbild