
Alumni-Interviewreihe: Vom Campus in die Welt

10 Jahre nach ihrem Abschluss blickt Isa-Maria van Wersch auf ihre Zeit an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität (PMU) zurück. Heute ist sie angehende Fachärztin für Viszeralchirugie, zweifach Mama und Alumni Club Vorständin. Isa-Maria erzählt von ihrem Werdegang nach dem Studium und verrät uns, was die Zukunft für sie bereit hält.
Von Salzburg nach Nürnberg: Nach ihrem Studienabschluss führte ihr Weg die PMU-Alumna zurück nach Deutschland. Als Tutorin an der neu gegründeten PMU am Standort Nürnberg begleitete sie die ersten Studierenden durch den Präparierkurs, und begann ihre Facharztweiterbildung in der Abteilung für Allgemein-,Visceral- und Thoraxchirurgie am Klinikum Nürnberg. „Ursprünglich wollte ich in die Innere gehen, aber ich wurde spontan abgeworben, weil ich mich in meiner Famulatur dort sehr geschickt angestellt hatte. Das empfand ich als großes Kompliment und sagte sofort zu", erzählt Isa-Maria.
Zurück zu den Wurzeln
Unterrichten steckt ihr im Blut: 2019 kehrte Isa-Maria als Gastdozentin nach Salzburg zurück, um gemeinsam mit ihren ehemaligen Dozenten in der Anatomie zu unterrichten – eine für sie besonders prägende Erfahrung. Anschließend setzte sie ihre Lehraktivität in Nürnberg fort.„Ich hatte eine konkrete Vorstellung davon, wie gute, anspruchsvolle und nahhaltige Lehre sein sollte, deshalb konnte ich das super in die Praxis umsetzen und viele für Chirurgie begeistern, die sonst eher an dem Fach vorbeigesehen hätten."
Während der COVID-19-Pandemie war die junge Ärztin auf der pneumologischen Intensivstation in Nürnberg eingesetzt und betreute schwerstkranke Patient*innen. Die Eindrücke dieser Ausnahmesituation wirken bis heute nach. Danach wurde Isa-Maria zweimal Mutter.
„Kinder zu haben bereichert mein Leben auf eine einzigartige Weise und auch die Sicht auf die Arbeit, Patient*innen und das medizinische System haben sich dadurch verändert. Ich bin dadurch eine bessere Ärztin geworden.“
Derzeit befindet sich die Vorständin des PMU-Alumni-Clubs kurz vor dem Abschluss zur Fachärztin für Viszeralchirurgie.
PMU-Alumna im Gespräch
Liebe Isa-Maria, wenn du an deine Zeit an der PMU denkst, was war ein Highlight im Studium?
Die unglaubliche Wissensfülle in jedem Fachbereich. Ich genoss es richtig in jede Sparte tief einzutauchen und so – Stück für Stück - ein tiefes Verständnis für den menschlichen Körper zu bekommen und in meinem Kopf das Netzwerk der Zusammenhänge immer weiter wachsen zu lassen. Am Ende kam ein riesiges Kunstwerk zustande und ich sah, dass nur alle gemeinsam und in der Zusammenarbeit Spitzenmedizin betreiben können.
Welchen Tipp gibst du Studierenden mit auf den Weg?
Ich wünsche den angehenden Ärztinnen und Ärzten, dass sie ihre eigene Nische finden und sich trotz Systemdruck nicht davon abbringen lassen, gute Medizin im Sinne der Gesundheit der Patient*innen zu betreiben.
Wie gelingt es dir, Familie und Beruf zu vereinbaren?
Die Vereinbarkeit ist im Klinikalltag weiterhin schwierig, ich wünschte es wäre einfacher. Prioritäten müssen da individuell gesetzt werden. Viele Ärztinnen und Mütter leisten Beeindruckendes – auch in Teilzeit auf sehr hohem Niveau.
Worauf freust du dich in Zukunft?
Auf die praktische, chirurgische Arbeit, die Begleitung von Studierenden und das Engagement im Alumni Club für eine starke Community.





























