
Wissenschaftliches Vernetzungstreffen: Mentalisieren in der Pädagogik und Psychologie

An der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg fand am 5. und 6. Februar 2026 erstmals ein wissenschaftliches Vernetzungstreffen zum Thema „Mentalisieren in der Pädagogik und Psychologie“ statt. Organisiert wurde das Treffen vom Institut für Early Life Care gemeinsam mit dem Verein MentEd.
Rund 30 Forschende aus Deutschland, Österreich, Schweiz und England kamen zusammen, um aktuelle Projekte vorzustellen, Erfahrungen zu teilen und gemeinsame Perspektiven für Forschung und Praxis zu entwickeln.
In einer kollegialen und offenen Atmosphäre standen Austausch, Diskussion und gemeinsames Reflektieren im Mittelpunkt. Die Beiträge spannten einen breiten Bogen – von
- Mentalisierungsfähigkeit und Interaktionsqualität (Maria Fürstaller, Barbara Lehner) über
- Mentalisierungstrainings in pädagogischen Kontexten (Antonia Dinzinger, Beate Priewasser) bis hin zu
- konzeptuellen Projektentwicklungen (Agnes Turner, Holger Kirsch),
- Studien zu Lehrkräften und Unterrichtsqualität (Nicola-Hans Schwarzer) sowie
- Evaluationen mentalisierungsbasierter Programme (Stephan Gingelmaier).
Weitere Impulse kamen aus internationalen und interdisziplinären Perspektiven, etwa zur
- psychosozialen Prävention (Sophia Peter, Penelope Maram), zur
- elterlichen Mentalisierungsfähigkeit (Selina Ismair) sowie zu
- Trauma und epistemischem Vertrauen (Tobias Nolte).
Das Treffen bot nicht nur fachlichen Input, sondern auch Raum für intensive Gespräche, neue Ideen und die Entwicklung zukünftiger Kooperationen und gemeinsamer Projekte. Die positive Resonanz und die inspirierende Zusammenarbeit machten deutlich, wie wertvoll dieser Austausch ist – ein nächstes Vernetzungstreffen ist bereits für 2027 avisiert.


































